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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Wednesday, 3. March 2021 · 09:21 Uhr
 
 
 

Blumengruß statt Inthronisation

Faschingsgesellschaft dankt Arbeitenden für die Gesundheit

Blumenübergabe ans Klinipersonal (von li) stv. Stationsleitung Liza Sauermann, Landrat Stefan Löwl, das Dachauer Prinzenpaar Markus I. und Manuela I, Pflegebereichsleiterin Anja Kucz. Vorne Komiteesprecherin Sandra Novszki und 2. Vorsitzender Erik Kunert. (Foto: FG Dachau)

Die Faschingsgesellschaft in Dachau kann aufgrund der aktuell geltenden Corona-Gesetze mit Auftritten keine Lächeln in die Gesichter der Menschen zaubern oder gute Laune verbreiten. Um dennoch für die Dachauer da zu sein und sich zu engagieren, wollte der Verein Danke sagen - und zwar an diejenigen, die aufgrund der Pandemie besonders gefordert sind. So übergab die FG Dachau 150 Blumen an das Klinikum Dachau und verteilte weitere zehn Blumen an Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Dachau.

Eigentlich hätten sich am Samstag um 14 Uhr alle Faschingsvereins-Mitglieder bereit für die feierliche Inthronisation am Abend gemacht. Da dies heuer nicht möglich ist, stand das Dachauer Prinzenpaar Markus I. und Manuela I. mit Mitgliedern des Vorstandes stattdessen vor dem Helios Amper-Klinikum Dachau. Dabei hatten sie zwei Eimer voller Blumen, an denen erste Vorsitzende Michaela Zachmann und Komiteesprecherin Sandra Novszki vorab eine rote Clowsnase, Gummibärchen und Dankesworte banden.

Auch Stefan Löwl, der nicht nur in seiner Funktion als Landrat sondern auch als FG Dachau-Mitglied und Ehrensenator anwesend war, fand dankende Worte an die Klinikmitarbeiter: »Vielen Dank dafür, was Sie hier täglich unter diesen Umständen leisten«. Liza Sauermann, stellvertretende Stationsleitung, und Pflegebereichsleiterin Anja Kucz verteilten die 150 Blumen anschließend unter die Kollegen.

Danach ging es für das Prinzenpaar samt Gefolgschaft und zehn weiteren Blumen ein paar Gebäude weiter ins Gesundheitsamt Dachau. Denn auch hier wird samstags gearbeitet. Die Mitarbeiter freuten sich über den königlichen Besuch und die kleine Aufmerksamkeit.