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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Tuesday, 26. May 2020 · 11:17 Uhr
 
 
 

Umzüge… all inclusive

Möbelspedition Günther Haberl

Wer gut plant… hat gut lachen: Günther Haberl und seine Kundin Gabriele Müller (Foto: öxler)

Freunde fragen mich immer wieder mal, ob es nicht langweilig sei, mehrmals über ein und dasselbe Unternehmen zu berichten. Ob mir denn da immer wieder etwas einfalle… Ganz und gar nicht, ist dann immer wieder meine Antwort. Es ist interessant, einen Handwerksbetrieb, einen Dienstleister oder ein Handelsunternehmen über die Jahre quasi zu begleiten. Zu sehen, wie sich eine Firma entwickelt, wie sie wächst im besten Fall. Vielfach wandelt sich dann auch meine anfängliche Neugier zu echtem Interesse an für mich bis dahin neuen Tätigkeiten, unbekannten Arbeiten und Abläufen. Und, nicht zuletzt, lerne ich Menschen kennen, ihre Ideen sowie ihre Wünsche und Ziele. Günther Haberl und seine Mutter Mathilde, als aktuelles Beispiel, sind vermutlich am längsten dabei, hier unter dem Dach des ProfiPorträts. Was weiß ich, wie oft ich in den letzten gut 20 Jahren über ihre Möbelspedition geschrieben und ihren Familienbetrieb in allen erdenklichen Facetten vorgestellt habe. Langweilig? Ganz im Gegenteil, besonders, wenn ich die Gelegenheit habe, mit zu einem ihrer Auftraggeber zu fahren, ein wenig kiebitzen kann und den Mitarbeitern über die Schulter. Allein schon den mobilen Aufzug in Aktion zu beobachten, ist unterhaltsam. Ja gut, für mich – für das Vierer-Team der Möbelspedition Günther Haberl, das tagtäglich mit diesem »Umzugshelfer« zugange ist, vielleicht weniger. Obwohl, schließlich werden mit ihm nicht nur Hausaufgänge und Möbel geschont, dazu noch Wege, Zeit und Geld gespart, sondern auch die Knochen der Haberl-Mitarbeiter geschont. Ruckzuck war, nur beispielsweise, der große Esstisch der Müllers in Hilgertshausen oben aufgeladen und unten zum Verstauen im Lkw angekommen. Auch Gabriele Müller zeigte sich angetan, vom zügigen Fortgang der Umzugsarbeiten. Auch sie faszinierte der Transport der Möbel und Umzugskartons vom zweiten Stock ins Erdgeschoss per Lift. Sieht man ja nicht alle Tage, meinte sie fröhlich und gestattete mir, mich umzusehen. Fotografieren? Ja, gerne. Die gute, offenbar komplett stressfreie Stimmung und ein Telefonat Günther Haberls nutzte ich, zu fragen, warum sie ihren Umzug von der Spedition aus Dachau-Ost durchführen lasse. Ob sie denn zufrieden sei mit ihrer Wahl, setzte ich nach. Ja sehr, entgegnete sie, ich sähe es ja selbst, dass alles wie am Schnürchen läuft. Tja, und das seit Anfang an. Sie habe sich drei Angebote eingeholt, erfuhr ich. So hätten dann drei verschiedene Speditionsvertreter bei ihnen auf der Matte gestanden und den Umfang eingeschätzt: zwei mit einem kurzen Blick nur in die Zimmer, einer gründlich und sorgfältig. und das war der Herr (Umzugsberater Hans Till – Anm. d. Red.) von der Spedition Haberl. Auch, dass er ihr alles erklärt hat, wie’s ablaufen würde, wenn’s so weit ist, habe ihr zugesagt. Und, dass das Haberl-Angebot dann letztlich auch das günstigste war, habe den guten Eindruck unterstützt, die Auftragsvergabe sei dann lediglich noch Formsache gewesen. Gefallen hatte Gabriele Müller auch, dass die Haberls einen umfangreichen Service anbieten. So würde auch ihre Küche zum Transport abgebaut und gleich verstaut werden. Eine rundum zufriedene Kundin, dachte ich so für mich, als ich mich von ihr verabschiedete. Günther Haberl begleitete mich noch, auf einen kurzen Ratsch. Er freute sich zwar über die gute Beurteilung, freilich, beeindruckt hat es ihn aber nicht, hatte ich den Eindruck. Er entschuldigte sich fast, meinte, dass dies bei ihnen immer so sei. Erst, wenn ihre Auftraggeber voll und ganz zufrieden sind, seien sie es auch… 
Abschließend gab er mir noch den Hinweis auf die Haberl-Homepage, dass ich dort den gesamten Umzugsservice finden würde, den sie bieten. Nach Neuem im Betrieb gefragt, erzählte er mir, dass ihr Erweiterungsbau in Dachau-Ost zwischenzeitlich fertiggestellt sei. Sei wichtig gewesen, fügte er an, weil ihre alten Büros aus allen Nähten geplatzt seien und auch das vor gut zwei Jahren eingerichtete Selfstorage-Lager bereits erweitert werden musste. Ja, die Möglichkeit, Möbel und Hausrat kurzfristig oder auch länger einlagern zu können, sei sehr gut angenommen worden.