13.93°C

Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 1. July 2022 · 16:11 Uhr
 
 
 

Hilfen gegen das Vergessen

Sparkasse Dachau spendet für die Unterstützung Angehöriger Demenzkranker

Übergabe des Schecks: Andreas Kratz (li) mit Madlen Hardtke (re). (Foto: Sparkasse Dachau)
 

Die Sparkasse Dachau unterstützt das Angebot der Caritas, die Angehörigengruppe Demenzkranker, mit einer Spende in Höhe von 4.700 Euro aus dem PS-Zweckertrag. »Ein demenzkranker Angehöriger belastet die gesamte Familie«, sagt Madlen Hardtke von der Caritas. Zur Unterstützung der Angehörigen bietet die Caritas, die Fachstelle für pflegende Angehörige im Landkreis Dachau, den Familien den regelmäßigen Erfahrungsaustausch untereinander an. Das Ziel der Angehörigengruppe ist, neben dem Erfahrungsaustausch über Angebote und Einrichtungen im Landkreis Dachau, den Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen zu besprechen, Beschäftigungsideen auszutauschen, seelische sowie körperliche Belastungen zu thematisieren und ein sich durch die Gruppenleitung über »Aktuelles« zu informieren.  Mit diesem Projekt deckt die Caritas den steigenden Bedarf an Unterstützungsstrukturen für pflegende Angehörige. Die Pandemie hat dies noch einmal verdeutlicht. »Die Kosten für das Projekt sind nicht gedeckt. Ein Teil der Kosten für das Projekt der Angehörigengruppe wird durch die Förderung des Bayerischen Landesamt für Pflege und der Pflegekassen finanziert. Damit das entlastende Gruppeangebot weiterhin stattfinden kann, benötigen wir zusätzliche finanzielle Unterstützung«, erklärt Hardtke.

Der Sparkasse Dachau als regionales und öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ist es ein Anliegen zu helfen, wo Hilfe nötig ist. »Die Unterstützung der Familien, die einen demenzkranken Angehörigen pflegen, ist von unschätzbarem Wert«, meint Andreas Kratz, Leiter Öffentlichkeitsarbeit/Werbung von der Sparkasse Dachau, und freut sich, der Caritas aus dem PS-Zweckertrag die Spende übergeben zu können.

Der PS-Zweckertrag setzt sich aus dem Spendenanteil der PS-Lose zusammen. Das PS-Sparen der Sparkasse ist eine Kombination aus Sparen und Lotterie. Ein Los kostet fünf Euro im Monat, wobei immer die gleiche Losnummer gespielt wird. Von den fünf Euro werden vier Euro angespart und ein Euro kommt in den Lostopf. Am Ende des Jahres wird der angesparte Betrag, je Los 48 Euro, einem vom Loskäufer benannten Konto gutgeschrieben. »Von dem einen Euro, der in den Lostopf wandert, werden 25 Cent für einen sozialen Zweck in der Region ausgeschüttet, so dass mit dem Loskauf auch zusätzlich viel Gutes vor Ort getan wird«, erläutert Kratz das PS-Sparen. Mit dem PS-Zweckertrag können mittlerweile sehr viele soziale Projekte in der Stadt und im Landkreis Dachau unterstützt werden.