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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 13. July 2020 · 04:52 Uhr
 
 
 

Sturmtief Sabine über dem Landkreis

Kreiseinsatzzentrale koordiniert Feuerwehreinsätze

Zahlreiche umgestürzte Bäume mussten von den Feuerwehren von den Straßen entfernt werden. (Foto: KFV)

Auch den Landkreis Dachau hat das Sturmtief Sabine am Montagmorgen, den 10. Februar erreicht. Wie am Vorabend geplant, wurde deshalb um 5.30 Uhr die Kreiseinsatzzentrale besetzt, um die Feuerwehreinsätze im Kreisgebiet zu koordinieren.

Bis um 13 Uhr wurden durch die Feuerwehren im Landkreis 154 Einsätze abgearbeitet. Meist handelte es sich dabei um abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume oder herabgestürzte Gebäudeteile. Im Einsatz waren bislang 37 Feuerwehren aus allen Gemeinden des Kreises.

Die Kreisstraßen DAH 2 zwischen Hohenzell und Miegersbach sowie die DAH 9 zwischen Indersdorf und Pasenbach mussten wegen umgestürzten Bäumen zeitweise gesperrt werden. Ebenso wurden die Maibäume in Indersdorf und Oberroth durch Windböen in Mitleidenschaft gezogen. Auf dem Gelände der ehemaligen MD-Papierfabrik in Dachau drohten sich Teile der Dachhaut zu lösen, vorsorglich wurde daher die Bahnstrecke Dachau-Indersdorf sowie die Freisinger Straße im Bereich des Bahnübergangs vorübergehend gesperrt und die Teile gesichert. Daneben hat sich der Kunstrasenbelag auf einem Sportplatz in Dachau-Ost durch den Sturm gelöst.

Gegen Mittag hat sich die Lage beruhigt, dies gab den Feuerwehren Zeit die bisherigen Schäden des Tages abzuarbeiten. Das Tagesgeschäft der Feuerwehren machte vor dem Sturm auch nicht Halt, am Vormittag wurden auch noch drei Primäreinsätze abgearbeitet.

Für den Nachmittag werden weitere Sturmböen erwartet, bis auf weiteres bleibt die Kreiseinsatzzentrale in Dachau daher besetzt.