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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Saturday, 8. August 2020 · 01:28 Uhr
 
 
 

»Die Kinder sind über sich hinausgewachsen«

Zirkusprojekt des Kinder und Jugendbereichs des Franziskuswerks

Ein echter Zirkusdirektor darf nicht fehlen: René Frank (Mitte) sorgte dafür, dass die Kinder des Franziskuswerks Schönbrunn echte Zirkusluft schnuppern konnten. (Foto: Franziskuswerk)

140 Clowns, Seiltänzer, Artisten, Bauchtänzerinnen und Akrobaten begeisterten das Publikum als es endlich hieß: »Manege frei« für das Zirkusprojekt des Kinder und Jugendbereichs des Franziskuswerks Schönbrunn.

Eine Woche lang probte die Zirkusfamilie des Circus Roberto mit den Kindern und Jugendlichen der Johannes-Neuhäusler-Schule. In verschiedenen Workshops wurden Zirkusnummern einstudiert, immer wieder geübt und am Freitag dann endlich im großen Zirkuszelt auf einer großen Wiese in Schönbrunn dem Publikum präsentiert.

Die Aufregung bei den rund 140 Nachwuchsartisten der Johannes-Neuhäusler-Schule war natürlich groß, aber den Akrobaten, Clowns und Artisten gelang es auf Anhieb das Publikum zu für sich einzunehmen. Immer wieder brachten die vielen Clowns das Publikum zum Lachen, Artisten begeisterten am Trapez und mit Sprüngen und die Rollstuhlfahrer verzauberten das Publikum mit ihrer stimmungsvollen Choreografie. »Es ist toll, es ist aufregend, es ist viel zu tun. Für die Kinder ist das ein super Erlebnis und es ist schön zu sehen, wie alle Beteiligten aus sich herausgehen«, sagte Dorothea Wießmeier, Leiterin des Kinder- und Jugendwohnens im Franziskuswerk Schönbrunn.

Da waren zum Beispiel der Akrobat im Superman-Kostüm, der sich an einem Seil in der Manege im Kreis drehte oder der Trampolinspringer, der Purzelbäume schlug und der Clown, der aus dem Bauchnabel pfiff und damit das Publikum zum Lachen brachte. »Alle Beteiligten sind über sich hinausgewachsen«, sagte Gertraud Martin, Leiterin des Kinder und Jugendbereichs im Franziskuswerk Schönbrunn. »Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und die tolle Unterstützung wäre das Projekt gar nicht möglich gewesen. Vielen Dank natürlich auch an den Flughafen München und die Sparkasse Dachau, die das Projekt finanziell gefördert haben«.

Begleitet wurde das Zirkusprojekt vom P-Seminar des Gymnasiums Markt Indersdorf, Auszubildenden der Sparkasse Dachau und von einigen Schülern der Bavarian International School in Haimhausen, die die Kinder und Jugendlichen beim Proben der vielen Zirkusnummern eine Woche lang unterstützten.