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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 10. May 2021 · 20:52 Uhr
 
 
 

Das alljährliche Steckerleis

Seidenath zu Besuch im Franziskuswerk

Bernhard Seidenath MdL (2 von li) und Valentin Schmitt (Mitte) mit einer Arbeitsgruppe. (Foto: Franziskuswerk)

Bernhard Seidenath, Mitglied des Bayerischen Landtags als Stimmkreisabgeordneter für den Stimmkreis Dachau, besuchte Ende Juli die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) des Franziskuswerks Schönbrunn besucht. Seit der Aktion »Rollentausch« 2008, bei der Seidenath einen Tag in der Arbeitsgruppe Lohnfertigung 5 mitarbeitete, kommt er einmal im Jahr mit einer großen Tasche Steckerleis vorbei.

Seidenath und Schmitt, Geschäftsbereichsleiter Arbeit & Förderung im Franziskuswerk Schönbrunn, tauschten sich in lockerer Atmosphäre über die Fortschritte und Weiterentwicklung der WfbM aus. So konnte Schmitt berichten, dass die Aufträge für zwei Arbeitsgruppen durch die Verlegung des MAN-Zentrallagers von Dachau nach Salzgitter durch neue Verpackungs- und Fertigungsaufträge regionaler Betriebe sehr gut kompensiert werden konnten. Damit wurde erreicht, dass die Beschäftigten der WfbM weiterhin eine gute Auslastung haben und so die Möglichkeiten haben, in die »Übergangsgruppe Arbeitsmarkt« zu kommen. In dieser Gruppe werden Menschen mit Behinderung in Form von Schulungen und Praktika gezielt auf einen Arbeitsplatz in Unternehmen des sogenannten ersten Arbeitsmarktes vorbereitet. Seidenath freute sich zu erfahren, dass dadurch inzwischen 20 Prozent der hier tätigen Menschen mit Behinderung in Betrieben im Landkreis beschäftigt sind. Unter anderem hat eine neue Ausrichtung der WfbM und der Integrationstag (www.integrationstag.de), der jährlich im Mai von regionalen Betrieben in Zusammenarbeit mit dem Franziskuswerk durchgeführt wird, zu diesem Erfolg beigetragen.

Valentin Schmitt stellte bei dieser Gelegenheit die aktuellen Kundenzufriedenheitsbefragungen vor, die die WfbM im Rahmen des Qualitätsmanagements regelmäßig erstellt. Die Ergebnisse bestätigen den Erfolg des eingeschlagenen Weges und sind auch ein wichtiges Signal für weitere interessierte Betriebe im Landkreis.

Über das mitgebrachte Steckerleis von Seidenath freuten sich die Beschäftigten und ließen es sich nach getaner Arbeit schmecken.