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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 27. May 2018 · 09:50 Uhr
 
 
 

Heinz I und Lady Mary

Stippvisite beim Markisenkönig

Immer gut drauf, nicht nur im Fasching: Die Beschattungsprofis Maria und Karl-Heinz Weber (Foto: Öxler)

Dienstag, 11 Uhr. Audienz bei seiner Majestät. Einmal mehr hat mich Karl-Heinz Weber, seines Zeichens bayerischer Markisenkönig, in seinem Reich empfangen. Nein, es war keine Faschingsveranstaltung mit Helau und Alaaf, sondern ein Wiedersehen mit Hallo… Bestimmt erinnern Sie sich noch, dass ich Ihnen letzten Sommer »Bavaria Markisen« unter dem Dach des ProfiPorträts erstmals vorgestellt habe. Vielleicht auch noch, wie freundschaftlich ich von dem 87-jährigen Unternehmer und seiner Frau Maria empfangen wurde. Damals wie jetzt, Anfang der Woche, stand die Präsentation dieses renommierten Fachbetriebs für Beschattungen aller Art im Vordergrund, doch die entgegengebrachte Herzlichkeit, die war schon außergewöhnlich, etwas Besonderes. Diejenigen, die hier Fakten, Fakten, Fakten erfahren möchten, werden mir verzeihen, wenn ich den Soft Skills, nein, nicht den Vorrang gebe, aber sie auch nicht ganz außer Acht lasse. Ist ein MUSS bei der Berichterstattung über das 1962 gegründete Familienunternehmen. Denn nicht nur ich durfte die sehr persönliche Art des agilen Unternehmer-Ehepaars erfahren – auch Kunden und das Mitarbeiterteam schätzen die gute Stimmung und Atmosphäre. Habe ich selbst mitbekommen und beobachten können: bei meinem Besuch im letzten Jahr, bei Verkaufsgesprächen. Und diesmal in der Fertigungshalle von »Bavaria Markisen«. Näherin Nelly war so freundlich, mir ihren Arbeitsplatz vorzustellen, mir zu zeigen, worauf man achten müsse bei der Be- und Verarbeitung des robusten Markisenstoffs. Neben Informationen zu den mehr als 1.000 vorrätigen Dessins, zu Markisenbreiten bis zu 18 (!) Metern Breite und zu den Spezialnähmaschinen bekam ich auch den Eindruck, dass sie hier gern arbeitet, ihr diese Arbeit Freude bereitet und offenbar die Arbeitszeiten für sie günstig sind. Sie habe mehr Zeit für ihre beiden Kinder, erzählte sie mir so nebenbei, als bei ihren letzten Anstellung. Karl-Heinz Weber bekam einen Anruf und ermunterte Nelly lachend, mir alles zu zeigen. Ja, hier wird viel gelacht und gescherzt, fiel mir hierbei auf. Für mich Zeichen eines angenehmen Klimas. Wie, ob dies denn wichtig sei für einen Fertigungs- und Handelsbetrieb? Ich meine ja. Denn ich werte es als Synonym für ein gesundes und erfolgreiches Unternehmen. Falls Sie zweifeln sollten, dann schauen Sie sich doch die Fotos mal genauer an: So viel Spaß hat man nur, wenn a) dem Chef der Schalk im Nacken sitzt und b) die »Geschäfte laufen«. Ja, das tun sie, freut sich Maria Weber, die sich selbst über den frühen Auftragsstart in diesem Jahr wundert. Ging es in den Vorjahren erst so ab März, April los, steppe jetzt schon der Bär in Sachen Gelenkarmmarkisen, Kassetten- und Halbkassettenmarkisen, Hülsenmarkisen, Seitenmarkisen, Wintergartenbeschattungen, Vertikaljalousien und, und, und. Dabei erfuhr ich auch, dass sie Terrassenüberdachungen komplett fertigen würden, nicht nur den Beschattungs-Part. Doch halt! Mehr und detaillierter erfahren Sie auf der Homepage von »Bavaria Markisen« oder bei einem Ausflug nach Brunnen, wo der bayerische Markisenkönig residiert…