Würzburg und 1860 im BFV-Pokalfinale | Kurier Dachau

Veröffentlicht am 29.03.2026 09:50

Würzburg und 1860 im BFV-Pokalfinale

Glückliches Ende: die Löwen in Regensburg.  (Foto: M. Forster)
Glückliches Ende: die Löwen in Regensburg. (Foto: M. Forster)
Glückliches Ende: die Löwen in Regensburg. (Foto: M. Forster)
Glückliches Ende: die Löwen in Regensburg. (Foto: M. Forster)
Glückliches Ende: die Löwen in Regensburg. (Foto: M. Forster)

Der TSV 1860 München hat im Halbfinale des Bayerischen Landespokals die Hürde beim Ligakonkurrenten SSV Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) genommen und ist der Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal näher gerückt. Im Finale treffen die Giesinger auf den Regionalligisten FC Würzburger Kickers, der sich mit 2:1 gegen Wacker Burghausen durchgesetzt hat. Als klassentieferer Verein haben die Unterfranken Heimrecht. Die Begegnung findet am Samstag, dem 23. Mai 2026, im Stadion am Dallenberg statt, das 13.090 Zuschauer fasst.

Zum Halbfinal-Heimspiel gegen die Münchner Löwen begaben sich 14 089 Fans ins Jahnstadion. Davon dürften etwa die Hälfte die Gäste aus München unterstützt haben. Eine Rekordmarke im Toto-Pokal-Wettbewerb! Eigentlich sollte der lange wegen einer Verletzung abwesende Löwen-Kapitän Jesper Verlaat im Pokal sein Comeback feiern, doch der 29-Jährige verletzte sich unter der Woche im Training erneut. Für ihn rückte Raphael Schifferl in die Startformation.

Die Gastgeber überzeugten im ersten Durchgang mit einer starken Leistung, kontrollierten das Geschehen auf dem Rasen, scheiterten aber immer wieder mit dem letzten Zuspiel, verzogen ihre Abschlüsse oder fanden in Thomas Dähne, dem starken Torhüter von 1860, ihren Meister. Lediglich in der Anfangsviertelstunde kamen die Weiß-Blauen zu eigenen Angriffen. Mit einem für die Oberbayern durchaus glücklichen 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild: Der SSV Jahn war im Vorwärtsgang, die Löwen verteidigten. Doch dann stellten die Gäste den Spielverlauf auf den Kopf. Thore Jacobsen hatte nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte gegen die hoch stehende Regensburger Defensive Sigurd Haugen mit einem Steilpass auf die Reise geschickt. Der Norweger lief seinem Gegenspieler Felix Strauß davon und überwand Leon-Oumar Wechsel im Tor der Hausherren mit einem strammen Flachschuss zum 0:1 (54. Minute).

Danach drängte Regensburg vehement auf den Ausgleich, bot dabei aber auch immer wieder Räume für Konterangriffe der Gäste. In der 72. Minute traf Tim Danhof nach einem Doppelpass mit Haugen nur die Querlatte. Die Münchner Löwen, bei denen Florian Niederlechner ab der 73. Minute zu seinem längsten Einsatz in den vergangenen drei Monaten kam, retteten ihre Führung mit viel Kampf über die Zeit. Den Rot-Weißen fehlte die Präzision im Abschluss. 1860-Trainer Markus Kauczinski kommentierte nach Spielschluss: „Es war ein sehenswertes Spiel für die Zuschauer, in dem es in beide Richtungen hätte gehen können. Wir sind natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben.“

Sollte sich der FC Würzburger Kickers, der Endspielgegner des TSV 1860 München, in der Regionalliga Bayern zugleich den Aufstiegsplatz sichern, wären sowohl die Würzburger als auch die Löwen für den DFB-Pokal qualifiziert. In der Liga liefern sich die Unterfranken ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SpVgg Unterhaching. (as)

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