Bunnyhunters sind Bayerische Meister | Kurier Dachau

Veröffentlicht am 07.10.2026 10:10

Bunnyhunters sind Bayerische Meister

Geschafft: Die Bunnyhunters sind Bayerische Meister im Aquaball. (Foto: Bunnyhunters)
Geschafft: Die Bunnyhunters sind Bayerische Meister im Aquaball. (Foto: Bunnyhunters)
Geschafft: Die Bunnyhunters sind Bayerische Meister im Aquaball. (Foto: Bunnyhunters)
Geschafft: Die Bunnyhunters sind Bayerische Meister im Aquaball. (Foto: Bunnyhunters)
Geschafft: Die Bunnyhunters sind Bayerische Meister im Aquaball. (Foto: Bunnyhunters)

Bei den offenen Bayerischen Meisterschaften im Aquaball in Grafing sicherten sich die Bunnyhunters die begehrte Meistertrophäe 2026. In diesem Jahr konnte keine Youngsters- und Jugendwertung ausgespielt werden, da für beide Wertungsklassen zu wenig Gegner gemeldet waren. Der Fokus lag damit auf der offenen Klasse, bei der fünf Teams aus Grafing, Ingolstadt und München an den Start gingen.

Debüt für zwei Spieler

Bunnyhunters I startete mit Andreas Lutzenberger, Sebastian Kölbl, Felix Brandl, Matthias Gattinger, Raffaele Schmidt-Soletti und Thomas Brandl, die Zweite mit Stefan Riedl, Michelle Pfaller, Patrick Frank, Sam Lindemann, Tobias Döring und Valentin Kaspar. In der Dritten standen Bettina Rudolf, Dominik Fuhrmann, Henning Knebel, Markus Riedl, Peter Demmelmayr und Victor Mayer im Wasser – für Dominik Fuhrmann und Victor Mayer gleichzeitig das Debüt bei den Bayerischen Meisterschaften und auch in der offenen Wertung.
Die Dritte erwischte dabei keinen ganz einfachen Start. Gegen die Münchner Kraken II lag man zunächst 0:2 zurück, ehe Peter Demmelmayr das Spiel noch drehen konnte. Am Ende stand ein 3:2 auf der Anzeigetafel. So viel Glück wie in dieser Begegnung hatte das Team allerdings nicht immer. Gerade in den Spielen gegen die Ingolstädter Rookies zeigten sich viele individuelle Fehler, an denen man sicherlich noch arbeiten kann. In einem dieser Spiele musste man dann unglücklich ins Sudden Death und sich dort mit 5:6 geschlagen geben.

Mit hohem Tempo

Auch die Zweite musste einige Male ordentlich kämpfen. Obwohl Patrick Frank und Stefan Riedl den Kasten vor zu vielen Einschlägen bewahren konnten, fanden die Gegner immer wieder Lücken in der Abwehr. Besonders bitter war die 3:4-Niederlage gegen die Blue Sharks Rookies – ebenfalls im Sudden Death.
Bei der Ersten lief es dagegen von Anfang an ziemlich rund. Spiel für Spiel arbeitete sich das Team durch das Turnier und blieb ungeschlagen. Das Duell, auf das wahrscheinlich alle gewartet haben und das auch – wie immer – der Knacker ist: das Spiel gegen München. Mit hohem Tempo, viel Bewegung und einem starken Zusammenspiel kompensierten die Dachauer die körperliche Größe der Münchner Kraken vor allem mit Geschwindigkeit. Und dann war da noch der Block. Der hielt diesmal fast alles und war an diesem Tag schlichtweg der Wahnsinn. In den vergangenen Jahren war München immer wieder der Stolperstein für die Bunnyhunters gewesen. Führung verspielt, Chancen liegen gelassen, am Ende doch wieder die Münchner vorne. Irgendwie war da inzwischen ein kleiner Fluch entstanden.

Gleich in Führung

Diesmal aber gingen die Dachauer gleich in Führung, jeder gab Vollgas und vor allem Matthias Gattinger sah man an diesem Tag eigentlich nur schwimmen oder beim Wurf. Sebastian Kölbl traf, Matthias Gattinger traf, Felix Brandl traf ebenfalls und Raffaele Schmidt-Soletti sogar aus unmöglichen Positionen. Zur Halbzeit stand es 6:4 für Dachau. Mit Tempo, Kampfgeist und einem weiterhin bärenstarken Block brachte die Erste das Spiel über die Zeit. Am Ende stand es 8:6 für die Bunnyhunters und der Jubel war dementsprechend groß.
Mit sieben Siegen aus sieben Spielen blieb Bunnyhunters I damit ungeschlagen und konnte die Münchner, die gefühlt seit zehn Jahren nonstop Bayerische Meister waren, wenigstens vom Bayerischen Thron stoßen und endlich mal wieder einen Titel nach Dachau holen. Bunnyhunters II landete mit fünf Siegen auf Platz drei, Bunnyhunters III belegte mit vier Siegen den vierten Platz.

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