Engagement auf allen Ebenen | Kurier Dachau

Veröffentlicht am 09.11.2023 11:45

Engagement auf allen Ebenen

Generalkonsul Sergio Maffettonev (von re), Monika Volz (1. Vorsitzende) und Olga Lutz (Schatzmeisterin der Seligen Märtyrer von Dachau e.V.).<br>  (Foto: Selige Märtyrer Dachau)
Generalkonsul Sergio Maffettonev (von re), Monika Volz (1. Vorsitzende) und Olga Lutz (Schatzmeisterin der Seligen Märtyrer von Dachau e.V.).
(Foto: Selige Märtyrer Dachau)
Generalkonsul Sergio Maffettonev (von re), Monika Volz (1. Vorsitzende) und Olga Lutz (Schatzmeisterin der Seligen Märtyrer von Dachau e.V.).
(Foto: Selige Märtyrer Dachau)
Generalkonsul Sergio Maffettonev (von re), Monika Volz (1. Vorsitzende) und Olga Lutz (Schatzmeisterin der Seligen Märtyrer von Dachau e.V.).
(Foto: Selige Märtyrer Dachau)
Generalkonsul Sergio Maffettonev (von re), Monika Volz (1. Vorsitzende) und Olga Lutz (Schatzmeisterin der Seligen Märtyrer von Dachau e.V.).
(Foto: Selige Märtyrer Dachau)

Mitte Oktober waren Mitglieder des Vereins Selige Märtyrer von Dachau e. V. beim italienischen Generalkonsul Sergio Maffettone eingeladen, um über die Arbeit des Vereins und besonders über den seligen P. Guiseppe Girotti zu sprechen. Der 10. Jahrestag der Seligsprechung von P. Giuseppe Girotti, dem Dominikanerpater aus Italien, der im KZ Dachau den Märtyrertod starb, jährt sich am 26. April 2024. Er engagierte sich im von deutschen Truppen besetzten Italien für alle Verfolgten, besonders Juden verhalf er zur Flucht in die Schweiz. Dabei wurde ihm eine Falle gestellt, die zu seiner Verhaftung führte. Er wurde nach Deutschland deportiert und im KZ Dachau am 1. April 1945 ermordet. Sein Leichnam fand im Massengrab auf dem Leitenberg bei Dachau die letzte Ruhe. Ihm wurde der Titel „Gerechter unter den Völkern“ verliehen.

Beim Gespräch des italienischen Generalkonsuls Sergio Maffettone und dem Vorstands des Vereins Selige Märtyrer von Dachau bestand Einigkeit, dass der Selige gerade heute in der Situation des Krieges im Heiligen Land eine besondere Bedeutung hat. P. Guiseppe Girotti war ein Freund Israels. Seit seinem Studienaufenthalt in Jerusalem, um das Alte Testament zu studieren, verband ihn eine besondere Liebe zum jüdischen Volk, er nannte Juden „ältere Brüder“ der Christen. Seine Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu einer großen Liebe zu Gott und zum Nächsten. Ein Zitat des Seligen: „Alles, was ich tue, ist aus Liebe.“ Diese Worte hat der Selige in seinem Leben umgesetzt, dafür ist er gestorben. Seliger P. Giuseppe Girotti, bitte für uns und ganz besonders für den Frieden im Heiligen Land.

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