Tag des offenen Denkmals am 13. September | Kurier Dachau

Tag des offenen Denkmals am 13. September

Das ehemalige Zollhäusl ist ein kleiner Walmdachbau, der um 1820 errichtet wurde. Hier wurde in früheren Zeiten die Zufahrt in den Markt Dachau geregelt. Wer in die Stadt wollte um Handel zu treiben, musste hier noch bis in das Jahr 1926 Wegzoll entrichten. Heute befindet sich hier die Touristeninformation der Stadt Dachau. Am 13. September gibt es um 11.30 Uhr eine Kurzführung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Foto: Stadt Dachau, F. Göttler)
Das ehemalige Zollhäusl ist ein kleiner Walmdachbau, der um 1820 errichtet wurde. Hier wurde in früheren Zeiten die Zufahrt in den Markt Dachau geregelt. Wer in die Stadt wollte um Handel zu treiben, musste hier noch bis in das Jahr 1926 Wegzoll entrichten. Heute befindet sich hier die Touristeninformation der Stadt Dachau. Am 13. September gibt es um 11.30 Uhr eine Kurzführung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Foto: Stadt Dachau, F. Göttler)
Das ehemalige Zollhäusl ist ein kleiner Walmdachbau, der um 1820 errichtet wurde. Hier wurde in früheren Zeiten die Zufahrt in den Markt Dachau geregelt. Wer in die Stadt wollte um Handel zu treiben, musste hier noch bis in das Jahr 1926 Wegzoll entrichten. Heute befindet sich hier die Touristeninformation der Stadt Dachau. Am 13. September gibt es um 11.30 Uhr eine Kurzführung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Foto: Stadt Dachau, F. Göttler)
Das ehemalige Zollhäusl ist ein kleiner Walmdachbau, der um 1820 errichtet wurde. Hier wurde in früheren Zeiten die Zufahrt in den Markt Dachau geregelt. Wer in die Stadt wollte um Handel zu treiben, musste hier noch bis in das Jahr 1926 Wegzoll entrichten. Heute befindet sich hier die Touristeninformation der Stadt Dachau. Am 13. September gibt es um 11.30 Uhr eine Kurzführung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Foto: Stadt Dachau, F. Göttler)
Das ehemalige Zollhäusl ist ein kleiner Walmdachbau, der um 1820 errichtet wurde. Hier wurde in früheren Zeiten die Zufahrt in den Markt Dachau geregelt. Wer in die Stadt wollte um Handel zu treiben, musste hier noch bis in das Jahr 1926 Wegzoll entrichten. Heute befindet sich hier die Touristeninformation der Stadt Dachau. Am 13. September gibt es um 11.30 Uhr eine Kurzführung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Foto: Stadt Dachau, F. Göttler)

Denkmale erzählen Geschichten. Oft sind sie stille Zeugen der Infrastruktur vergangener Zeiten und zeigen, wie Menschen lebten, arbeiteten und sich fortbewegten. Ob Automobile, Kutschen, Eisenbahnen oder Flugzeuge – Verkehrsmittel stehen für eine Mobilität, die erst durch ein dichtes Netz aus Brücken, Tunneln, Straßen und Bahnhöfen möglich wird. Ebenso prägen Versorgungs- und Produktionsstätten wie Industrie- und Handwerksbetriebe, Kraftwerke, Krankenhäuser oder Warenhäuser das Gesicht einer Gesellschaft.
Im Landkreis Dachau wird das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz „NetzWERKE – Denkmale und Infrastruktur” am Sonntag, 13. September, auf vielfältige Weise lebendig. Führungen laden dazu ein, besondere Orte wie den Wasserturm, das Zollhäusl oder den Kräutergarten näher kennenzulernen. Auch ehemalige Schulen wie die heutige Kulturschranne in Dachau sowie die Dorfschulen in Langenpettenbach und Unterweikertshofen öffnen ihre Türen für Besucher.

Rundgang und Führung

Geschichte hautnah erleben können Besucherinnen und Besucher bei einem Rundgang durch Indersdorf, der faszinierende Einblicke in das ehemalige Kloster gewährt.
Auch die Klosterkirche in Altomünster kann bei einer historischen Kirchenführung erkundet werden.

Bulldog und Kanalsystem

Technik- und Oldtimerfreunde kommen beim Bulldogtreffen in Ried bei Indersdorf auf ihre Kosten, wo sich alles um historische Fahrzeuge dreht.
Ein besonderes Erlebnis bietet zudem eine Kurzführung zum beeindruckenden Kanalsystem in Dachau – einem außergewöhnlichen Verkehrsweg mit Geschichte.

Lesung und Konzert

Doch Denkmale sind nicht nur Bauwerke und Technik: Sie sind auch Orte der Begegnung. So sind das Vereinshaus in Sittenbach sowie zahlreiche Kirchen wichtige soziale Treffpunkte.
In der Marienkapelle in Taxa lädt eine Lesung zum Innehalten ein, während in Röhrmoos ein Konzert besondere Akzente setzt. Auch Wallfahrtsorte erzählen von Wegen und Begegnungen – etwa die Geiselwieskapelle, die bei einer Andacht erlebt werden kann.

Eigene Route zusammenstellen

Interessierte können sich ihre eigene Besichtigungsroute durch den Landkreis Dachau zusammenstellen und dabei die vielfältigen Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart entdecken. Gelegenheiten zur Einkehr bieten viele Orte – darunter auch denkmalgeschützte Gasthäuser. Die Führungsangebote sind kostenfrei.
Die Veranstalter vor Ort freuen sich über Spenden zum Erhalt der Bauwerke.
Das Programm ist veröffentlicht unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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