Am Sonntag, 22. März, um 16 Uhr in der Kirche des Karmel Heilig Blut (Alte Römerstraße 91) lädt der Trägerkreis „Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau“ zur Projektpräsentation „Namen statt Nummern“ ein. Schüler und Schülerinnen des Theodolinden-Gymnasiums München stellen Lebensgeschichten von Häftlingen des Konzentrationslagers Dachau vor. Die musikalische Umrahmung übernehmen zwei Schülerinnen des Gymnasiums, Karoline Prokert und Katharina Thomforde, sowie Mathias Götz.
Darunter sind unter anderem der nach dem Krieg in die USA emigrierte Ukrainer Nick Hope, der Schlosser und Sozialpolitiker Richard Piper, der katholisch-konservative Politiker Alois Hundhammer, die jüdischen Fördermitglieder des FC Bayern Max und Albert Grünzeug, der sudetendeutsche Sozialdemokrat Franz Meissel, der jüdische Gymnasiallehrer Ludwig Frank, der polnische Priester Walerian Krzymiński und der kommunistische Polierer Emil Meier.
Über ein Jahr lang haben die Schüler die Biographien erforscht, sie haben Archive aufgesucht, Interviews mit Nachkommen geführt, Literatur gelesen. Die Geschichten, die sie herausgefunden haben, bewegen die Schüler sehr.
Mehr Infos unter www.gedaechtnisbuch.org. Anmeldung beim Dachauer Forum unter Tel. 08131/99688-0 oder unter www.dachauer-forum.de.