Am Sonntag, 22. März, um 19 Uhr im Bürgerhaus lädt das Karlsfelder Sinfonieorchester zu seinem ersten Konzert im neuen Jahr ein. Unter Leitung von Bernhard Koch wird das Orchester die bekannte Ouvertüre zu „Iphigenie in Aulis“ von Christoph Willibald Gluck aufführen. Auf Entdeckungsreise unbekannter Komponisten und neuer Hörerlebnisse führt das Orchester die Sinfonie Nr. 5 von Johann Wenzel Kalliwoda (1801 bis1866) auf.
J. W. Kalliwoda wurde 1801 in Prag geboren und starb 1866 in Karlsruhe. Zu seiner Zeit war er europaweit bekannt, sowohl als virtuoser Geiger als auch als geschätzter Komponist. Seinen Sinfonien wird ein eigenständiger Charakter mit romantischen Klängen und farbiger, virtuoser Instrumentation attestiert; und er kann zu Recht zu den bedeutendsten Sinfonie-Komponisten der 1830-er Jahre in Deutschland gezählt werden.
Solistin des Abends ist Kokoro Ryu. Die in Tokio geborene Cellistin ist vielfache Preisträgerin in Europa und Asien. Unter anderem wurde sie 2023 mit dem Antonio-Meneses-Preis ausgezeichnet und gewann das Student Music Concours of Japan in Tokio. Sie spielt zusammen mit dem Karlsfelder Sinfonieorchester das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 von Camille Saint-Saëns. Das Konzert gehört zu den meist aufgeführten konzertanten Werken der Cello-Literatur.Saint-Saëns selbst sagte über das Werk: „Das Solo eines Konzerts muss wie eine dramatische Rolle angelegt werden“.
Einlass ab 18.30 Uhr. Karten für 20 Euro gibt es an der Abendkasse 20 Euro (Kinder und Jugendliche frei).