Historisches „Wirtshaus am Erdweg“

1. Bürgermeister Christian Blatt (li) und Stephanie Burgmaier (re) im Gewölbezimmer. (Foto: Gemeinde Erdweg)
1. Bürgermeister Christian Blatt (li) und Stephanie Burgmaier (re) im Gewölbezimmer. (Foto: Gemeinde Erdweg)
1. Bürgermeister Christian Blatt (li) und Stephanie Burgmaier (re) im Gewölbezimmer. (Foto: Gemeinde Erdweg)
1. Bürgermeister Christian Blatt (li) und Stephanie Burgmaier (re) im Gewölbezimmer. (Foto: Gemeinde Erdweg)
1. Bürgermeister Christian Blatt (li) und Stephanie Burgmaier (re) im Gewölbezimmer. (Foto: Gemeinde Erdweg)

Bürgermeister Christian Blatt informiert CSU-Bezirkstags-Kandidatin Stephanie Burgmaier anlässlich ihrer Landkreistour mit der Bezirkstags-Brille gemeinsam mit Bezirkstags-Listenkandidat Sebastian Zollbrecht über das Historische „Wirtshaus am Erdweg“. Burgmaier geht auf dieser Tour durch die Gemeinden der Frage nach, wo eigentlich überall der Bezirkstag im Landkreis Dachau finanziell beteiligt ist. Hierzu zählen auch die Denkmalpflege sowie der Aspekt der Inklusion und da darf in der Gemeinde Erdweg das historische „Wirtshaus am Erdweg” nicht fehlen, eines der ältesten erhaltenen weltlichen Gebäude und eines der bedeutendsten Bauwerke im Landkreis.

Die Sanierungskosten des seit 2015 in neuem Glanz erstrahlenden Gebäudes beliefen sich auf gut 3,3 Millionen Euro, wovon knapp 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln gewonnen werden konnten. 50.000 Euro – die höchstmögliche Förderung für ein Projekt – steuerte der Bezirk Oberbayern bei.

Das sanierungsbedürftige Wirtshaus am Erdweg wurde auf Grundlage der 2012/2013 unter der ab 60-jährigen Bevölkerung durchgeführten Umfrage „Leben im Alter in der Gemeinde Erdweg“ zu einem multifunktional nutzbaren inklusiven Haus der Generationen entwickelt zur Bündelung der sozialen und kulturellen Aktivitäten. Neben der Barrierefreiheit wurde unter anderem auch eine induktive Höranlage für Hörgeschädigte im Dachgeschoss verbaut.

Die Geschichte des Ortes ist eng mit der des Wirtshauses verbunden. Schon im Mittelalter war das Wirtshaus gesellschaftlicher Treffpunkt, nicht zuletzt aufgrund seiner strategisch geschickten Lage im Kreuzungsbereich der schon in der Römerzeit wichtigen Straße von Dachau nach Altomünster. Erstmals erwähnt als Tafernwirtschaft im Jahr 1468, ist es mehr als 500 Jahre später beliebter kulinarischer wie kultureller Mittelpunkt der Gemeinde.

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