Ingeborg Elisabeth Kropp-Arend engagiert sich u.a. seit 2015 als Eigentümerin der denkmalgeschützten „Rabbinervilla“. Für ihren vielfältigen Einsatz händigte Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande aus.
Kropp-Arend und ihr Ehemann sorgten für die Bergung und Übergabe jüdischer Grabsteinfragmente an die Jüdische Gemeinde, die während Bauarbeiten für ein Pflegeheim in Fulda gefunden wurden. Ein Fragment wurde auf Wunsch der Gemeinde in der Kapelle des Pflegeheims vermauert und öffentlich präsentiert.
Seit 2015 engagiert sich Kropp-Arend als Eigentümerin der „Rabbinervilla”, einst Wohnhaus des Provinzial-Rabbiners Dr. Michael Cahn, und fördert deren historische Bedeutung. Sie initiierte eine Monografie über das Haus, die im März 2024 veröffentlicht wurde, und unterstützte die Gründung der Vortragsreihe „Unbekannte Nachbarn”, um die jüdische Geschichte Deutschlands zu beleuchten. Diese Veranstaltungen finden in der Regel in der historischen Rabbinervilla statt.
Von 2017 bis 2024 war sie Schatzmeisterin des „Zonta Clubs München Friedensengel”, einem globalen Netzwerk zur Unterstützung berufstätiger Frauen, und initiierte die umfassende Unterstützung der Münchner Bahnhofsmission, um Frauen in Not zu helfen.
Sie bringt sich mit großem Engagement und zuverlässiger Arbeit in viele weitere soziale Projekte ein und fördert das ehrenamtliche Clubleben mit ihrer positiven und zupackenden Art.