Gemeinsam mit Gerhard Wendl gibt der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) am Dienstag, 3. Februar, um 19.30 Uhr im Gasthaus Drei Rosen interessante und kuriose Einblicke in den Alltag der Vogelrettung und macht dabei auf die schwierige Situation der Auffangstation aufmerksam. Ziel der kostenlosen Veranstaltung ist es, die Bedeutung der Einrichtung zu vermitteln und dringend benötigte Unterstützer und Mitarbeiter für deren Fortbestand zu gewinnen.
Seit über 40 Jahren ist der Vogelnotruf die zentrale Anlaufstelle für verletzte und geschwächte Wildvögel aus der Region und darüber hinaus. Pro Saison versorgt Wendl bis zu 1.000 Tiere unterschiedlichster Arten. Seine jahrzehntelange Erfahrung ist dabei unverzichtbar, wie etwa bei der erfolgreichen Rettung junger Schleiereulen im Landkreis Dachau im vergangenen Jahr.
„Wir sichern die Versorgung in dieser Saison, um Zeit für ein tragfähiges Zukunftskonzept zu gewinnen“, erklären Simon Weigl, Geschäftsstellenleiter des LBV Fürstenfeldbruck, und Cyrus Mahmoudi, Kreisvorsitzender des LBV Dachau. Der Vogelnotruf sei aber eine private Initiative, die der Verband nicht dauerhaft übernehmen könne. Die hohe Nachfrage zeigt die große Bedeutung des Vogelnotrufs für die Region.
Angesichts der überall angespannten Finanzlagen bittet der LBV um breite Unterstützung und zahlreiche Teilnahme am Vortrag, um eine breite Öffentlichkeit für das Anliegen zu gewinnen.