Wahlkampf eröffnet | Kurier Dachau

Veröffentlicht am 13.01.2026 13:13

Wahlkampf eröffnet

Landrat Stefan Löwl (l.) und Wolfgang Moll, WIR-Vorsitzender, beim Neujahrsempfang. (Foto: WIR)
Landrat Stefan Löwl (l.) und Wolfgang Moll, WIR-Vorsitzender, beim Neujahrsempfang. (Foto: WIR)
Landrat Stefan Löwl (l.) und Wolfgang Moll, WIR-Vorsitzender, beim Neujahrsempfang. (Foto: WIR)
Landrat Stefan Löwl (l.) und Wolfgang Moll, WIR-Vorsitzender, beim Neujahrsempfang. (Foto: WIR)
Landrat Stefan Löwl (l.) und Wolfgang Moll, WIR-Vorsitzender, beim Neujahrsempfang. (Foto: WIR)

Mit dem Neujahrsempfang hat die kommunalpolitische Vereinigung „WIR – für Heimat, Werte und Zukunft e.V.” kürzlich offiziell den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 8. März eröffnet.
Die Veranstaltung fand in besonderem Ambiente im Jacques’ Wein-Depot an der Münchner Straße statt. Der Vorsitzende, Stadtrat und Kreisrat Wolfgang Moll begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und dem Vereinsumfeld.
Besonders willkommen geheißen wurde Landrat Stefan Löwl, der als Gastredner einen Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre Kreistagsarbeit sowie einen Ausblick auf kommende kommunalpolitische Herausforderungen gab.
Auch Markus Erhorn, OB-Kandidat vom Fraktionspartner „Freie Wähler Dachau“, und Jürgen Schleich, Vorsitzender und OB-Kandidat der „ÜB Dachau“, waren dabei.

In seiner Ansprache betonte Moll, dass „politische Entscheidungen selten schwarz oder weiß sind und WIR für sachliche Abwägung, Kompromissfähigkeit und Entscheidungen mit gesundem Menschenverstand – jenseits von ideologischen Rändern – stehen“.
WIR positioniert sich bewusst als bodenständig und liberal geprägte kommunalpolitische Vereinigung, die seit ihrer Gründung im Jahr 2018 sowohl im Dachauer Stadtrat als auch im Kreistag mit jeweils einem Mandat vertreten ist.
In der Rückschau auf die vergangene Wahlperiode verwies der Vorsitzende auf seine aktive Mitarbeit in den Gremien, trotz begrenzter Mandatsstärke. Auch kritische Punkte wie der geplante Neubau des Landratsamts, die Gremienstruktur oder Gebührenregelungen im Vereinssport wurden angesprochen. Zugleich wurde die konstruktive Zusammenarbeit im Kreistag hervorgehoben. Ein besonderes Zeichen der Zusammenarbeit sei unter anderem die Berufung von Wolfgang Moll in den Rat der Gemeinden und Regionen Europas für die deutsch-polnische Zusammenarbeit gewesen.

Auch Projekte wie der Staffellauf Dachau–Auschwitz hätten gezeigt, wie wichtig Dialog, Erinnerungskultur und gemeinsames Handeln seien. Für die Kommunalwahl 2026 formulierte WIR ein klares Ziel: mindestens zwei Mandate im Stadtrat und im Kreistag. Langfristig strebt die Vereinigung fünf Prozent der Stimmen an.

Bei einer letzten Arbeitssitzung zum Kommunalwahlkampf 2026, einer Klausur im winterlichen Ohlstadt, hat das Organisationsteam der Dachauer Kleinpartei noch einmal die letzten Stellschrauben justiert. In mehreren Stunden wurden abermals die Plakatierungsverordnungen abgeglichen, Wahlkampfaktionen kreiert und die Marschrichtung für eine authentische Außendarstellung festgelegt.

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