Hilfe für Erdbeben-Opfer

Die Bankvorstände Johann Schöpfel (von li) und Thomas Höbel überreichen den symbolischen Scheck an Musa Celik, rechts Aufsichtsrat Dursun Kilic. (Foto: VR Bank Dachau)
Die Bankvorstände Johann Schöpfel (von li) und Thomas Höbel überreichen den symbolischen Scheck an Musa Celik, rechts Aufsichtsrat Dursun Kilic. (Foto: VR Bank Dachau)
Die Bankvorstände Johann Schöpfel (von li) und Thomas Höbel überreichen den symbolischen Scheck an Musa Celik, rechts Aufsichtsrat Dursun Kilic. (Foto: VR Bank Dachau)
Die Bankvorstände Johann Schöpfel (von li) und Thomas Höbel überreichen den symbolischen Scheck an Musa Celik, rechts Aufsichtsrat Dursun Kilic. (Foto: VR Bank Dachau)
Die Bankvorstände Johann Schöpfel (von li) und Thomas Höbel überreichen den symbolischen Scheck an Musa Celik, rechts Aufsichtsrat Dursun Kilic. (Foto: VR Bank Dachau)

Die Volksbank Raiffeisenbank Dachau spendete 10.000 Euro an die Alevitische Gemeinde München. Die Spende dient der Erdbebenhilfe in der Türkei. Den symbolischen Scheck nahm Musa Celik von der Alevitischen Gemeinde München e.V. von den Bankvorständen Thomas Höbel und Johann Schöpfel entgegen.

Musa Celik ist der Vorsitzende der Alevitischen Gemeinde in München. Die Gemeinde zählt rund 600 Mitglieder. In München leben etwa 8.000 Aleviten. Celik sagte: „Wir brauchen für die Erdbebenopfer jeden Cent. Die Hilfe kommt direkt bei den Menschen an.“

Initiiert wurde die Spende von Dursun Kilic, Aufsichtsrat der VR Bank. Sowohl Kilic als auch Celik haben Verwandte und Freunde im Erdbebengebiet im Nordwesten der Türkei. Dursun Kilic berichtete, dass die Erdbeben-Opfer seit dem 6. Februar aus Deutschland mit dem Nötigsten versorgt werden: „Wir haben Wohn-Container aufgestellt und auch viele Decken gegen die Kälte hingeschickt.“ Drei LKW-Ladungen mit Sachspenden seien bisher ins Krisengebiet geschickt worden. Jetzt gehe es laut Kilic für die Menschen vor allem um Nahrungsmittel, Trinkwasser und ein Dach über dem Kopf. „Die Kinder sind besonders betroffen“, berichtet er. Vor allem werde auch medizinische Hilfe und Unterstützung für die Schulen benötigt.

Bankvorstand Thomas Höbel betonte: „Es freut uns und ist uns ein Anliegen, wenn wir helfen können.“ Die Zahl der Toten liegt mittlerweile bei rund 50.000 Menschen. „Viele konnten ihre Toten nicht begraben“, berichtete Musa Celik. Er bedankte sich im Namen der Erdbeben-Opfer und sagte: „Die Wunden werden nicht sofort heilen. Es wird noch Jahre dauern.“

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