Dachauer Bunnyhunters halten Traum vom Titel am Leben | Kurier Dachau

Dachauer Bunnyhunters halten Traum vom Titel am Leben

Zeigten ihre Klasse (von links): Raffaele Schmidt-Soletti, Matthias Gattinger, Andreas Lutzenberger, Sebastian Kölbl, Felix Brandl. (Foto: SV)
Zeigten ihre Klasse (von links): Raffaele Schmidt-Soletti, Matthias Gattinger, Andreas Lutzenberger, Sebastian Kölbl, Felix Brandl. (Foto: SV)
Zeigten ihre Klasse (von links): Raffaele Schmidt-Soletti, Matthias Gattinger, Andreas Lutzenberger, Sebastian Kölbl, Felix Brandl. (Foto: SV)
Zeigten ihre Klasse (von links): Raffaele Schmidt-Soletti, Matthias Gattinger, Andreas Lutzenberger, Sebastian Kölbl, Felix Brandl. (Foto: SV)
Zeigten ihre Klasse (von links): Raffaele Schmidt-Soletti, Matthias Gattinger, Andreas Lutzenberger, Sebastian Kölbl, Felix Brandl. (Foto: SV)

Mit einer beeindruckenden Leistung haben sich die Dachau Bunnyhunters beim Turnier im nordrhein-westfälischen Ahaus zum zweiten Mal in Folge den Turniersieg gesichert und ihre Titelambitionen weiter untermauert. Den Münchner Kraken blieb nur der zweite Rang und die Championstour 2026 ist damit so spannend wie seit Jahren nicht mehr.

Torreiche Partie

Bereits in der Gruppenphase zeigten die Dachauer, die dieses Mal in der Aufstellung Matthias Gattinger, Andreas Lutzenberger, Felix Brandl, Sebastian Kölbl und Raffaele Schmidt-Soletti antraten, ihre Klasse. Gegen Ahaus, Soest 2, Hamburg und Werl dominierten sie die Spiele klar und fuhren vier souveräne Siege ein. Lediglich im fünften Gruppenspiel gegen Pewsum wurde es noch einmal eng. In einer torreichen Partie setzten sie sich am Ende knapp, aber dann doch verdient, mit 5:4 durch und blieben weiterhin ungeschlagen.
Auch im Viertelfinale ließ das Team nichts anbrennen. Gegen Soest 1 gelang ein insgesamt komfortabler Erfolg, mit dem Dachau souverän ins Halbfinale einzog.
Dort wartete mit Soest 3 allerdings ein echter Prüfstein. Über weite Strecken entwickelte sich ein intensives Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Kurz vor Schluss gelang es Dachau schließlich, den Vorsprung auf drei Tore auszubauen. Soest kämpfte sich zwar noch einmal bis auf ein Tor heran, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen.

Nie in Rückstand gelegen

Im Finale kam es dann zu dem mit großer Spannung erwarteten Duell gegen München – die Mannschaft, die die letzten Jahre mit großer Dominanz geprägt hat. Doch nach dem Turniersieg Ende März in Pewsum, zeigten die Bunnhyunters erneut, dass man sich in dieser Saison vor dem Favoriten keineswegs verstecken muss.
Schon der Auftakt hätte kaum besser laufen können: Matthias Gattinger erzielte früh das erste Tor der Partie und sorgte damit für einen perfekten Start. In der Folge entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, bei dem München immer wieder ausgleichen konnte. Doch entscheidend war: Dachau lag während des gesamten Spiels nie in Rückstand.
Nach einer intensiv geführten regulären Spielzeit gipfelte das Finale im alles entscheidenden Sudden Death. Hier gewann Dachau zunächst das Anschwimmen, geriet nach einem ungenauen Pass jedoch in die Situation eines Schiedsrichterballs. Dort bewies Felix Brandl starke Nerven und setzte sich gegen den körperlich überlegenen Münchner durch. Der Ball landete schließlich bei Andreas Lutzenberger, der Raffaele Schmidt-Soletti gekonnt in Szene setzte. Dieser beendet die Partie mit einem spektakulären Treffer über die Arme der Münchner Abwehr hinweg. Der Rest ging im großen Jubel der Dachauer unter.

Alles ist wieder völlig offen

Die Championstour ist somit wieder völlig offen, da die Kraken und Bunnyhunters jetzt punktgleich an der Tabellenspitze thronen. Die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft fällt nun am 13. Juni in Ingolstadt. Dort kommt es zum finalen Showdown zwischen Dachau und München. Die Ausgangslage ist klar: Wer beim letzten Turnier vor dem direkten Konkurrenten landet, krönt sich zum neuen Deutschen Meister.

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