Der Trick mit den Wienern | Kurier Dachau

Der Trick mit den Wienern

Michael Karlstetter (Mitte), Ausbildungsleiter im BRK Kreisverband Dachau, bei der Erste-Hilfe-Schulung der Ehrenamtlichen.  (Foto: AWO Dachau)
Michael Karlstetter (Mitte), Ausbildungsleiter im BRK Kreisverband Dachau, bei der Erste-Hilfe-Schulung der Ehrenamtlichen. (Foto: AWO Dachau)
Michael Karlstetter (Mitte), Ausbildungsleiter im BRK Kreisverband Dachau, bei der Erste-Hilfe-Schulung der Ehrenamtlichen. (Foto: AWO Dachau)
Michael Karlstetter (Mitte), Ausbildungsleiter im BRK Kreisverband Dachau, bei der Erste-Hilfe-Schulung der Ehrenamtlichen. (Foto: AWO Dachau)
Michael Karlstetter (Mitte), Ausbildungsleiter im BRK Kreisverband Dachau, bei der Erste-Hilfe-Schulung der Ehrenamtlichen. (Foto: AWO Dachau)

Es ist der größte Albtraum aller Eltern und Aufsichtspersonen: Das Baby oder Kleinkind verschluckt sich an einer Breze und bekommt keine Luft mehr. Was ist zu tun? Wie helfen?

Antwort auf diese lebenswichtige Frage gab Michael Karlstetter bei der jährlichen Erste-Hilfe-Schulung für Ehrenamtliche im Mehrgenerationenhaus der AWO Dachau: „Vorsichtig übers Knie legen, den Kopf stabilisieren und mit der flachen Hand sanft auf den Rücken schlagen - bloß nicht schütteln!” Der Ausbildungsleiter im BRK Kreisverband Dachau sprach zudem eine Warnung aus, welche die Anwesenden verdutzte: „Besonders gefährlich sind Wienerle. Die haben den gleichen Durchmesser wie die Luftrühre beim Kind und sitzen bombenfest!” Kein Grund, auf die Würstchen für immer zu verzichten, denn der Experte verriet einen simplen wie genialen Trick: „Die Wiener einfach der Länge nach halbieren.”

„Gut zu wissen”

Spannend für die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in verschiedenen Projekten engagieren: Bei „wellcome“ und „Netzwerk Familienpaten“ unterstützen sie Familien durch praktische Hilfe im Alltag und kümmern sich um Säuglinge oder Kleinkinder, um die Eltern zu entlasten. Die Schülerpatinnen und Schülerpaten helfen Grundschulkindern bei den Hausaufgaben oder üben Lesen. „Auch, wenn es zum Glück selten zu medizinischen Notfälle kommt, ist es doch gut zu wissen, wie man richtig reagiert“, meint Kerstin Schmied, Koordinatorin von „wellcome“ und „Familienpaten“. Sie betont, dass auf die Qualifizierung der freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mehrgenerationenhaus besonderer Wert gelegt werde: „Wer sich hier engagiert, kann in regelmäßigen Schulungen den Wissensstand zu verschiedenen Themen auffrischen und seine Erfahrungen bei Austauschtreffen mit anderen Ehrenamtlichen aus den Projekten teilen.”

Wer sich für ein Ehrenamt im Mehrgenerationenhaus interessiert oder die Einrichtung durch Spenden unterstützen möchte, kann sich jederzeit unter Tel. 08131/6150127 oder per Mail an mgh@awo-dachau.de melden. Weitere Infos sind online unter www.mehrgenerationenhaus-dachau.de erhältlich.

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