„Ein bewegendes Erlebnis“

Michael Schrodi in der Assemblée Nationale. (Foto: privat)
Michael Schrodi in der Assemblée Nationale. (Foto: privat)
Michael Schrodi in der Assemblée Nationale. (Foto: privat)

Michael Schrodi, der SPD-Bundestagsabgeordnete für Dachau und Fürstenfeldbruck, reiste mit einer Delegation des Deutschen Bundestags zum Festakt anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags. Schrodi ist Mitglied der 100-köpfigen Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, die mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und in Frankreich tagen soll.

„Es war ein sehr bewegendes Erlebnis, an einer gemeinsamen Sitzung im französischen Parlament teilzunehmen“, berichtet Schrodi von seiner Reise und dem Besuch in der Nationalversammlung. Ebenfalls sehr besonders sei der Festakt in der Universität Sorbonne gewesen, wo unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (LREM) die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft hervorhoben.

Am 22. Januar 1963 hatten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle jenes Dokument jenen Vertrag unterzeichnet, der heute nicht nur als Meilenstein der bilateralen Partnerschaft, sondern als richtungsweisend für Entwicklung der Europäischen Union angesehen wird.

„Die Aussöhnung und die langjährige Freundschaft und zwischen Deutschland und Frankreich, zwei ehemaligen Feinden in zwei Weltkriegen, ist historisch, und wichtig für ein starkes Europa“, erklärte Schrodi. „1963 ist – neben der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags – auch das Jahr, in dem in Olching als erste Stadt im Wahlkreis die Städtepartnerschaft mit Feurs besiegelt wurde. Und im vergangenen Sommer feierte Dachau seine beginnende Partnerschaft mit Léognan.“

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