1860 siegt im zweiten Testspiel bei Gluthitze | Kurier Dachau

Veröffentlicht am 29.06.2026 11:17

1860 siegt im zweiten Testspiel bei Gluthitze

Torjubel bei glühender Hitze: Löwen in Schwaig. (Foto: Chris Young)
Torjubel bei glühender Hitze: Löwen in Schwaig. (Foto: Chris Young)
Torjubel bei glühender Hitze: Löwen in Schwaig. (Foto: Chris Young)
Torjubel bei glühender Hitze: Löwen in Schwaig. (Foto: Chris Young)
Torjubel bei glühender Hitze: Löwen in Schwaig. (Foto: Chris Young)

Nach dem 4:0 (3:0)-Sieg im ersten Testspiel gegen den Landesligisten VfB Forstinning gewannen die Löwen auch ihr zweites Testspiel gegen den Bayernligisten FC Sportfreunde 1913 Schwaig bei extremer Hitze mit 5:1 (1:1). Als das Spiel um 17 Uhr vor rund 600 Zuschauern im Stadion in Oberding angepfiffen wurde, lag die Temperatur im Schatten noch immer bei über 35 Grad.

Wer gekommen war, sah möglicherweise das letzte Spiel einer Mannschaft unter dem Dach der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Die Gesellschaft befindet sich seit einigen Tagen in einem laufenden Insolvenzverfahren. Der Mutterverein versucht derweil, eigene Strukturen für den Fortbestand des Profifußballs aufzubauen, um Ende Juli in der Regionalliga Bayern starten zu können. Gekommen zum Zuschauern waren auch einige Ex-Löwen wie Lukas Reich, Sascha Mölders und auch Stefan Lex, der als Mitarbeiter der KGaA die Nachwuchsausbildung fördern soll. Einige seiner jungen Schützlinge standen auf dem Rasen.

Die erste Gelegenheit im Spiel ergab sich für Raphael Wach, der einen Freistoß an die Querlatte des Schwaiger Tores setzte. Genauer zielte Emre Erdogan – sein Distanzschuss schlug zum 0:1 in die lange Ecke ein (33. Min.). Auf der Gegenseite jagte auch Schwaigs Mittelfeldspieler Robert Rohrhirsch einen Ball aus der Distanz zum 1:1 ins Netz (38. Min.). Löwen-Schlussmann Paul Bachmann hatte keine Abwehrchance. Schon in der nächsten Szene konnte er sich dagegen auszeichnen und klärte im Eins-gegen-eins-Duell mit Raffael Ascher.

Nach der Pause kam es zu zahlreichen Wechseln, bei denen sich zeigte, dass die Münchner über eine höhere Leistungsdichte im Kader verfügen. Nach einem Schuss von Cristian Leone, der von Schwaig Moritz Knauf geblockt werden konnte, war es Erdogan, der zum 2:1 für die Gäste vollstreckte (49. Min.). Arin Garza erhöhte nur drei Zeigerumdrehungen später auf 3:1 (52. Min.) – der 21-Jährige wechselt in Kürze nach Kanada. Lucas Grancay erhöhte mit einem satten Schuss in den Winkel auf 4:1 (73. Min.), dem Rron Gosalci den 5:1-Endstand folgen ließ (82. Min.).

Trainer Alper Kayabunar attestierte seiner Mannschaft eine Entwicklung. „Explizit wollten wir sehen, dass wir als Team eine gewisse Ordnung mit und gegen den Ball haben. Das haben wir unter der Woche trainiert und haben es gegen Schwaig phasenweise sehr gut umgesetzt.“ Die Chancen für Kayabunar stehen nicht schlecht, dass er in der kommenden Regionalliga-Saison zum neuen Cheftrainer der Löwenprofis wird. (as)

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