Das Dachdeckerhandwerk ist ein Klimaschutz-Handwerk: Diese Botschaft gab Hartmut Bergener, Obermeister der Dachdecker-Innung München-Oberbayern, elf Gesellen und einer Gesellin mit auf den weiteren Karriereweg bei ihrer Freisprechungsfeier auf dem Münchener Nockherberg. Mit ihren Familien und Freunden waren die erfolgreichen Gesellen und die Gesellin zur „Freisprechung von der Lehre“ gekommen, um ihren Eintritt ins Gesellenleben zu feiern.
„Auch KI braucht ein Dach über dem Kopf“, betonte der Landesinnungsmeister des bayerischen Dachdeckerhandwerks, Mario Kunzendorf. „Neben Talent ist auch die ständige Weiterbildung das Erfolgsrezept für Eure Zukunft“.
Dietmar Eisenschmid, Geschäftsführer der Handwerkskammer München-Oberbayern, dankte auch den Unterstützern der erfolgreichen Junghandwerker. Dazu zählten deren Eltern, die Ausbilder, die Berufsschullehrkräfte und die ehrenamtlichen Prüfer Sein Appell zum Schluss: „Gesellschaft braucht Engagement – auch im Ehrenamt“.
Hartmut Bergener als Obermeister der Innung forderte auf, einmal einige Jahre zurückzublicken: Von der erfolgreichen Suche nach einem Ausbildungsplatz bis zum heutigen Tag, an dem aus Lehrlingen gefragte Fachkräfte geworden seien. „Das ist ein guter Tag für unser Handwerk – seid stolz auf Euch“. Dann berief er das erfolgreiche „Nachwuchs-Dutzend“ in den Gesellenstand.
Zusätzlich gratulierten Vertreter des Dachdecker-Einkaufs und von den Bedachungsherstellern Velux und Enke den Junggesellen und der Junggesellin mit einem Geschenk, bevor der Abend auf dem Nockherberg mit einem zünftigen Buffet ausklang.
Die Prüfungsbesten wurden vom Lehrlingswart der Innung, André Hartmann, mit einem Präsent der Innung belohnt: