Mit einer Pilotveranstaltung in Großinzemoos haben die Kreisverbände der Senioren-Union und der Jungen Union ein neues Format ausprobiert. Damit soll das notwendige Gespräch von „Alt und Jung“ in der Politik belebt werden. Die erste Überschrift lautete: „Zukunftstalk – Erfahrung schafft Zukunft“. An der Gesprächsrunde unmittelbar beteiligt waren Altlandrat Hansjörg Christmann und Maria Kreitmair von der Seniorenunion sowie Timon Sporrer von der Jungen Union und als Moderatorin Johanna Baumann.
Eingebunden „auf Augenhöhe“ war aber auch das Publikum, altersmäßig gut durchmischt, das von Anfang an rege mitdiskutierte. Die angesprochenen Themen waren vielfältig. Sie reichten von der politischen Engagement-Bereitschaft Jugendlicher, vom Potenzial der Älteren für unsere Gesellschaft, vom „Anspruchsdenken“ sowohl von Jung wie Alt bis hin zu Fragen der Wehrpflicht oder allgemeinen Dienstpflicht, der längst fälligen Renten- und Pflegereform und schließlich der Wohnraumknappheit, die beide Generationen gleichermaßen betrifft.
Bei aller Unterschiedlichkeit der Erfahrungen und Einschätzungen war man sich einig, dass die Generationen voneinander lernen müssen. Der Erfahrungsschatz der Älteren ist dabei für die Jugend und damit für die Zukunft unserer Gesellschaft genauso wichtig wie die lebenslange Lernbereitschaft der Älteren in einer zunehmend digitalen Welt.
Und für Jung wie Alt ist bei allen Differenzen und Konflikten wichtig, sich immer wieder auch auf gemeinsame Werte und Ziele zu besinnen. Damit dies alles aber gelingt, ist zunächst ein intensivierter Dialog der Generationen nötig. Diesen voranzutreiben, haben sich Senioren-Union und Junge Union mit dem neuen Gesprächsformat vorgenommen.