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Tuesday, 2. March 2021 · 12:52 Uhr
 
 
 

Aktiv gegen die Corona-Pandemie

Säulen der Bekämpfung im Franziskuswerk

Start der Corona-Schutzimpfung im Franziskuswerk Schönbrunn: Margitta Nowak ist eine der ersten Mitarbeiterinnen des Seniorenbereichs, die sich impfen ließ. (Foto: Franziskuswerk)

»Das Franziskuswerk Schönbrunn stellt die Bekämpfung der Corona-Infektion auf drei Säulen: umfangreiche Schutz- und Hygienekonzepte, Testen und Impfen. Damit können wir auf das Infektionsgeschehen schnell und flexibel zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und aller Mitarbeitenden reagieren«, fasst Geschäftsführerin Michaela Streich die Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 im Franziskuswerk Schönbrunn zusammen. Seit Beginn der Pandemie ist die Einhaltung der AHA-Regeln gängige Praxis in allen Wohn-, Arbeits- und Verwaltungsbereichen. Seit einer Woche gelten zudem verschärfte Maßnahmen zum Tragen von FFP2-Masken für das gesamte Betreuungspersonal, das direkt mit Menschen mit Behinderungen arbeitet.

Die zweite wichtige Säule sind die umfangreichen Testungen. Das Anfang letzter Woche eröffnete interne Testzentrum hat eine Kapazität von bis zu 3000 Schnelltests pro Woche. Somit können sich die Mitarbeitenden, die sich zum Teil drei Mal die Woche pflichtweise testen lassen müssen, direkt am »Arbeitsplatz« testen lassen. Darüber hinaus steht die Teststation allen Angehörigen, die zu Besuch kommen und Handwerkern, die Aufträge in der Einrichtung bearbeiten, offen.

Mit der dritten Säule hofft das Franziskuswerk, eine neue Normalität zu erreichen. »Wir empfehlen die Impfung den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie unseren Mitarbeitenden, weil wir sie als attraktive Perspektive für unsere Arbeitsbedingungen und die Gesundheit von uns allen sehen. Deshalb starten wir auch eine interne und öffentliche Kampagne für die Impfung. Der Impfstart vorletzte Woche mit gut 200 Personen macht Hoffnung auf eine große Impfbereitschaft und wir hoffen auch, dass bis Ende März 2021 alle impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden der Prioritätsstufen 1 und 2 geimpft werden können«, berichtet die Geschäftsführerin. »Das ist für uns ein wichtiger Schritt hin zur Normalität«.

Während der ersten Pandemiewelle waren rund 100 Personen, Bewohner und Mitarbeiter, im Franziskuswerk infiziert. Seit Jahresanfang häufen sich die Infektionen wieder, derzeit sind es rund 40 Personen.