Eine Ära geht zu Ende: Nach zwölf Jahren an der Spitze der Gemeinderatsfraktion und 18 Jahre als Ortsvereinsvorsitzender hat Anton Flügel im Rahmen der Aufstellungsversammlung der Freien Wähler (FW) Karlsfeld seinen Rückzug aus der Kommunalpolitik angekündigt. Für die Gemeinderatswahl am 8. März macht er den Weg frei für eine neue Generation engagierter junger Karlsfelder.
Über ein Jahrzehnt bürgernahe Politik Seit 2014 gestaltet Anton Flügel die politische Landschaft in Karlsfeld als Gemeinderat der Freien Wähler mit. Unter seiner Führung setzten sich die Freien Wähler für eine offene und bürgerorientierte Gemeindepolitik ein. Nach dem Motto „niemals laut und immer sachlich” stand er stets für einen interfraktionellen Meinungsaustausch.
„Nach zwölf intensiven und ereignisreichen Jahren ist es Zeit, die Verantwortung abzugeben. Dieser Schritt erfolgt rein aus familiären Gründen, um künftig privat neue Schwerpunkte setzen zu können”, erklärte Flügel sichtlich bewegt. Mit Christian Sedlmair, ist sich Flügel sicher, den richtigen Karlsfelder für die Nachfolge gefunden zu haben. „Er wird eigene Akzente setzen aber die gemeinsame Arbeit der letzten sechs Jahre erfolgreich weiterführen”.
Der Generationswechsel wurde von der Versammlung einstimmig eingeleitet: Christian Sedlmair wurde zum neuen Spitzenkandidaten gewählt. Sedlmair ist in der Karlsfelder Kommunalpolitik bereits bestens profiliert. In den vergangenen sechs Jahren hat er sich als Mitglied des Gemeinderates einen Ruf als kompetenter Mitgestalter erarbeitet. Besonders seine fundierte Erfahrung als Werkreferent sowie sein Engagement im Bauausschuss zeichnen ihn aus. In diesen Funktionen hat er die technische Infrastruktur und Entwicklung der Gemeindewerke bereits maßgeblich mitgestaltet und verfügt über das notwendige Fachwissen, um die anstehenden Projekte in Karlsfeld sicher und effizient umzusetzen.
Sedlmair präsentierte ein junges, motiviertes Team, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Dabei scheute er sich nicht vor einer ehrlichen Analyse der Listenaufstellung: „Wir haben ein Team mit enormer Fachkompetenz und Tatendrang gewonnen. Dennoch sind wir transparent genug zu thematisieren, dass wir dieses Mal leider keine weibliche Kandidatin für eine Listenteilnahme gewinnen konnten. Das bedauern wir sehr. Für uns ist dies ein klarer Auftrag für die Zukunft. Gleichzeitig bin ich stolz auf die bunte Mischung an Berufen und Talenten, die wir heute präsentieren können.”