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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Wednesday, 17. August 2022 · 19:34 Uhr
 
 
 

500 Euro für Dachauer Tafel

FC Bayern Fanclub aus Altomünster spendet

Martin Schaffer (1. Vorstand), Werner Seif und Klaus Peter Zeyer (von li) überreichen Edda Drittenpreis den Spendenscheck. (Foto: BRK Dachau)

Der Alto-Bavaria FC Bayern Fanclub Altomünster e.V. spendete 500 Euro an die Dachauer Tafel. Das Geld stammt von den Mitgliedern. Klaus Peter Zeyer, Martin Schaffer und Werner Seif aus der Vorstandschaft des Fanclubs überreichten den symbolischen Scheck auf der Terrasse der Tafel an deren Leiterin Edda Drittenpreis.

Die Fußballfans wollten unbedingt helfen und so konnte die Idee des Beiratsmitglieds Marco Mauer, die Arbeit der Dachauer Tafel durch eine Spende zu unterstützen, sofort einstimmig umgesetzt werden. Nach einer Führung von Edda Drittenpreis durch die Räume der Tafel und die Informationen über die dortigen Abläufe waren die drei Besucher tief beeindruckt. »Wir haben großen Respekt vor der ehrenamtlichen Arbeit«, betonte Klaus Peter Zeyer. »Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine sowie die Preissteigerungen haben die Not von Bedürftigen bei uns verschärft.«

Der 1. Vorsitzende Martin Schaffer stellte den 2010 gegründeten Fanclub vor und betonte, dass die FC Bayern-Anhänger neben der Begeisterung für den Fußball auch nie die Not anderer aus Blick verlieren wollen. »Wir sind uns bewusst, wie fragil das eigene Wohlergehen sein kann. Edda Drittenpreis und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten eine enorm wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Sie sind für uns Vorbilder und stille Stars des Alltags«, so Schaffer.

Auch der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath zeigte sich tief beeindruckt von der Spende: »Ich bin einfach nur dankbar: für die Großzügigkeit des Fanclubs – aber auch und gerade für die Einstellung der Verantwortlichen des Vereins. Gerade in der jetzigen Zeit lebt unsere Gesellschaft vom Zusammenhalt. Genau diesen lebt der Fanclub durch diese wunderbare und für uns so wichtige Geste.«