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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Tuesday, 28. January 2020 · 15:28 Uhr
 
 
 

Verantwortung am Bau

… zeichnet Bauunternehmer Johann Elsner aus

Setzt beim Rohbau auf Qualität und Perfektion: Bauunternehmer Johann Elsner (Foto: öxler)

Unsere Wirtschaft beginne zu schwächeln… Sagen die, die sich hierzu berufen fühlen. Wobei… Umsätze und Gewinne keineswegs schwinden, nein, sondern nur nicht mehr ganz in dem Umfang der vergangenen Jahre wachsen würden. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, nicht wahr! Gut, mag stimmen oder nicht, wird vielleicht aber auch nur wieder von den Medien etwas aufgebauscht. So oder so ist es Jammern auf hohem Niveau. Einig sind sich die Zweifler und Befürchter aber, dass ein Bereich davon ausgenommen sei: die Bauwirtschaft. Stimmt, sagt Johann Elsner aus Wiedenzhausen und verweist auf eine allgemein gute Auftragslage. Die Niedrigzins- beziehungsweise Minuszinspolitik habe vor Jahren bereits ein Umdenken bewirkt in Sachen Geldanlage und das Investieren in Immobilien gestärkt: egal, ob in neue oder in den Ausbau und in die Sanierung bestehender. Er muss es wissen, schließlich profitiert er als regionaler Bauunternehmer direkt von dieser Entwicklung. Dessen sei er sich bewusst, erzählte er mir einen Tag nach den Weihnachtsfeiertagen und, dass er dies als große Verantwortung seinen Auftraggebern gegenüber betrachte. Weder eine Sanierung, noch ein Neubau sei für nen Apfel und ein Ei zu haben – im Gegenteil. Und darum versuche er auf jeder seiner Baustellen das ihm anvertraute Kapital »gut anzulegen« in Form von Bestleistung: Hochwertige Baumaterialien seien ebenso selbstverständlich wie eine sorgsame, auf viele Jahre ausgelegte Ausführung. Dabei spricht er nicht nur für sich, sondern für das komplette, aktuell fünf Mann starke Team von Johann Elsner Bau. Das sagt sich schnell und ist ebenso schnell gelesen. Dennoch hat sich der Mann mit gleich drei abgeschlossenen Ausbildungen in nur wenigen Jahren einen guten Namen erarbeiten können mit seiner ebenso schlichten wie nachhaltig wirkenden Philosophie. Er selbst würde diesen Begriff aber nie anführen. Für ihn ist es ganz einfach selbstverständlich, »anständige« Arbeit zu verrichten. Maurermeister ist er und Hochbautechniker, hat sich dazu noch den Titel »Betriebswirt des Handwerks« erarbeitet. Kurzum: Wenn sich einer am Bau Profi schimpfen darf, dann er. Dem entsprechend ist er auch auf sämtlichen Baustellen so gut es geht präsent: als Ansprechpartner für die Auftraggeberseite genauso wie als Vorarbeiter seiner kleinen, aber effektiven Mannschaft. Und eben auch unmittelbar nach Weihnachten für mich – auf einer Baustellenrundtour durch drei Landkreise. Gut, die zwei Doppelhäuser in Höfa bei Odelzhausen kannte ich ja schon. Habe sie als »Vorzeige-Baustelle« im Sommer (Kurier am 31. August 2019 – Anm. d. Red.) hier unter dem Dach des ProfiPorträts vorgestellt. Der Büroanbau eines Wohnhauses in Olching dagegen war neu für mich. Genauso wie der Dachgeschossausbau in Puchheim. Johann Elsner machte mich auf das Hochsetzen des Kniestocks und die Änderung der Dachneigung aufmerksam. So ist hier zusätzlicher, komfortabler Wohnraum entstanden. In München dann stellte mir Johann Elsner dann noch ein Sanierungsprojekt vor, bei dem er für die Öffnung der Räume mittels Durchbrüchen und das Abmauern bestimmter Wohnbereiche zuständig war. Zudem zeigte er auf die von seinem Trupp eingezogenen Metallträger, die der Stabilisierung der bis dato uralten Fehlbodendecken dienen. Besonderes Fingerspitzengefühl sei hier bei diesem Objekt vonnöten gewesen, da das Objekt unter Ensembleschutz stehe und äußerlich die Umbauten nicht erkennbar sein dürften. Damit hatten wir fertig… lächel… und machten uns schnurstracks auf den Rückweg…