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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 14. May 2021 · 00:18 Uhr
 
 
 

Vollversammlung des KJR

Kengeroglu neu im Kreisjugendring-Vorstand

Der KJR-Vorstand (von li) Berkay Kengeroglu, Christoph Reith, Veronika Weinbacher, Stephan Batteiger, Tobias Thalmeier, Stefan Huber und Niklas Ludutke. (Foto: KJR)

Vor kurzem hielt der Kreisjugendring im Jugendgästehaus Dachau seine Herbstvollversammlung ab. 26 der insgesamt 33 stimmberechtigten Delegierten waren in der Rosswachtstraße erschienen, um über die Jahresplanung des KJR Dachau – insbesondere den Jahresschwerpunkt 2017 und die Beteiligung Jugendlicher auf Kreisebene - zu diskutieren.

Die Delegierten der Jugendorganisationen stellten sich zu Beginn der Versammlung vor und erläuterten, wie die Mitbestimmung in ihrer Organisation funktioniert und insbesondere die jugendlichen Mitglieder in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Ebenso wurde ein vakanter Vorstandssitz neu vergeben, nachdem mit Sascha Goertz, ein langjähriges Vorstandsmitglied, aus beruflichen Gründen ausscheiden musste. Für ihn wurde Berkay Kengeroglu, einer der beiden Sprecher des Dachauer Jugendrates, einstimmig in den Vorstand gewählt.

Kernthema des Abends in der Rosswachtsraße war neben den Neuwahlen und dem im letzten Jahr erarbeiteten Positionspapier zur Integration von Geflüchteten auch der Kriterienkatalog für den Jahresschwerpunkt 2017 zur Beteiligung Jugendlicher auf Kreisebene. Der vorgestellte Kriterienkatalog benennt grundlegende Prinzipien, nach denen die Beteiligung junger Menschen auf Landkreisebene funktionieren sollte, führt jedoch an, dass es ein »lernendes System« bräuchte. So müssten Jugendliche im Kreistag und seinen Ausschüssen bei jugendrelevanten Themen gehört werden.

Wichtig ist dem Kreisjugendring auch, dass die Mitwirkung für alle jungen Menschen im Landkreis zugänglich ist, sie in Selbstverantwortung der Jugendlichen funktioniert und ausreichend Geldmittel für eigene Projekte zur Verfügung hat. Bestehende Mitwirkungsformen für Jugendliche, wie die gemeindlichen Jugendräte oder auch die Jugendorganisationen, sollten einbezogen werden.