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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 1. July 2022 · 16:23 Uhr
 
 
 

Das Duo Elsner & Elsner

Perfektion am Rohbau ist für sie Pflicht

Ein wolkenloser blauer Himmel und Sonnenschein. Mit regelmäßigem Blick auf die Wetterprognosen in neblig-trüber Zeit war es abzusehen, dass der letzte Tag im alten Jahr für Außenaufnahmen wohl am besten geeignet sein wird. Ein paar hatte ich noch auf der Liste für das erste ProfiPorträt im neuen Jahr. Kurze telefonische Absprache mit Johann Elsner, der das herrliche Wetter ebenfalls nutzen wollte. Mein Ziel war der kleine Ort Baindlkirch im Landkreis Aichach-Friedberg. Wenn diesen Ort bei uns hier im Gai überhaupt jemand kennt, dann vermutlich als »Weißwurst-Mekka«. Ein Geheimtipp und dies gefühlt schon ewige Zeiten. Aber halt, mir ging’s ja nicht um ne Schmankerlbrotzeit – ich wollte ins dortige, ortsangrenzende Neubaugebiet. Vielleicht erinnert sich die eine oder der andere, dass ich im Zusammenhang mit »JEB – Johann Elsner Bau« bereits von dort berichtet habe. Denn schon in 2020 war die kleine Wiedenzhausener Bauunternehmung dort für ein Vierfamilienhaus (www.elsner-bau.com/Firmen-Profi.html – Anm. d. Red.) verantwortlich. Offenbar war der Bauherr alles in allem so zufrieden, dass er Johann Elsner vergangenes Jahr mit einem »Zwillingsbau« auf dem angrenzenden Grundstück beauftragt hat. Wie Sie im oberen Bild sehen können, ist das rechte, das ältere der Häuser, bereits bewohnt, während das linke rohbaumäßig zwar schon längst fertiggestellt, aber noch eingerüstet ist. Rein zufällig traf ich dann beim Rumstapfen um die beiden Baustellen den Auftraggeber und kam mit ihm ins Gespräch. Nach seinen Erfahrungen zur Zusammenarbeit mit »JEB« befragt, antwortete er nur kurz: »Herr Elsner hat sehr gute Arbeit geleistet.« Wie gute – das erzählten mir Johann Elsner und sein Sohn Christoph kurze Zeit später. Vom selben Kunden seien sie in diesem Jahr bereits mit dem Bau eines weiteren Mehrfamilienhauses beauftragt worden. Der einzige Unterschied zu den bisherigen Projekten: Es werde größer sein. Ich traf das Duo Elsner & Elsner im Sulzemooser Lager an, beim Aufräumen und Waschen der Fahrzeuge. Perfekt. So bekam ich beide mal gemeinsam vor die Linse – klick… klick… klick – und noch ein paar Infos zu den anderen Bauprojekten aus dem letzten Jahr. Zumindest zu den beiden Baustellen, die ich bereits kurz vor Weihnachten, als Petrus – so in Sachen Schönwetter – mal ein Einsehen hatte, besucht und fotografiert habe: einmal den Anbau an ein bestehendes Einfamilienhaus in der Sulzemooser Hauptstraße und auch den Neubau eines Einfamilienhauses in Roßbach bei Odelzhausen, unmittelbar bei der Filialkirche St. Leonhard. Der Rohbau dort war abgeschlossen, die Fensterbauer zum Zeitpunkt meines Besuchs zugange. Interessant dort, so die Elsners, sei ein alles andere als gewöhnlicher, offener Wohnraum über zwei Stockwerke mit umlaufender Galerie. Ob denn der Sulzemooser Rohbau, augenscheinlich die allerletzte Baustelle Ende des Jahres, auch eine Besonderheit aufweisen könne, wollte ich noch wissen. Johann Elsner schmunzelte und verneinte. Halt, doch! Ich solle mich nicht wundern, dass einige Durchgänge nach oben offen seien. Nicht, dass ich auf die Idee käme, sie hätten die Türstürze vergessen. Der Auftraggeber wünsche sich raumhohe Türen, darum. Hand aufs Herz… ist mir vor Ort überhaupt nicht aufgefallen. Ja, jetzt, beim nachträglichen – und näheren - Betrachten meiner Fotos, sehe ich es auch. Und offensichtlicher wird dieser Umstand dann, wenn erst mal die Geschossdecke gegossen ist. Alles gut also und im grünen Bereich. Wie immer auf den Elsner-Baustellen, die im Kreis ihrer Auftraggeber als schlicht perfekt gelten…