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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 26. February 2021 · 13:31 Uhr
 
 
 

Hunde für's Homeoffice – und was ist danach?

Benedikt Scheppan und Ceo (Foto: Jacqueline Schleicher)

Liebe Hundebesitzer, aufgrund der aktuellen Corona-Situation, die nunmehr leider seit über einem Jahr andauert, haben sich die neu dazu gekommenen Hundebesitzer vervielfacht. Alleine in München gab es 2020 doppelt soviel neue Hundebesitzer als 2019. Dies läßt sich darauf zurück führen, dass durch die Pandemie viele im Homeoffice oder durch Kurzarbeit oft zu Hause sind. Und natürlich ist der Gedankengang, jetzt wäre der »beste« Zeitpunkt, sich einen Hund  zu holen und einzugewöhnen, nicht verkehrt.

ABER - was passiert nach der Pandemie? Es ist wirklich wichtig, sich im Vorfeld gut zu überlegen, was mache ich mit meinem neuem Freund, wenn sich alles wieder normalisiert hat und eventuell das Arbeiten im Homeoffice oder die Kurzarbeit ein Ende haben. Kann mein Hund mit in die Arbeit kommen oder habe ich jemanden, der ihn während der Arbeitszeit in Obhut nimmt?

Ein weitere Überlegung ist natürlich, falls die ersten beiden Optionen wegfallen, einen Hundesitter zu engagieren oder seinen Liebling tagsüber oder stundenweise in eine Hundetagesstätte zu geben. Beides ist natürlich mit Kosten verbunden.

Wurden im Vorfeld all das bedacht und geregelt, spricht nichts dagegen, sich in diesen schwierigen Zeiten einen Hund anzuschaffen. Falls es aber keinen »Plan B« für die Zeit nach Corona gibt, sollte man es sich wirklich gut überlegen, einen Hund nach Hause zu holen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Entscheidung.

Ihr Dogcoach Benedikt Scheppan

www.dog-coaching.de