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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 22. May 2022 · 12:26 Uhr
 
 
 

Ratgeber

Es muss nicht immer ein Welpe sein

Benedikt Scheppan und Chico (Foto: Privat)
 

Eine große Entscheidung steht an: Wird das neue Familienmitglied ein Welpe oder bekommt ein bereits erwachsener Hund eine zweite Chanche?

Es bringt gewisse Vorzüge mit sich, einen erwachsenen Hund bei aufzunehmen. In der Regel sind diese bereits stubenrein und können nach einer Eingewöhnungszeit gut alleine zuhause bleiben. Die erwachsenen Hunde bringen oft Grundkenntnisse mit. Sie lernen zwar nicht mehr so schnell wie ein junger Hund, dafür lassen sie sich  nicht so schnell durch Außenreize ablenken.

Bevor der neue Weggefährte ausgesucht wird, sollte man sich Gedanken machen, welche Eigenschaften und Charakterzüge zu einem selbst als Person passen. Sinnvoll wäre es natürlich, wenn die Vorgeschichte des »Auserkorenen« bekannt ist und man den Hund durch Besuche kennenlernen kann. Bestenfalls, ist aber kein Muss, kann er mal ein paar Stunden mit nach Hause genommen werden.

Sollten Sie sich entschließen, den Hund fest einziehen zu lassen, beginnt nun die Eingewöhnungszeit, die ein paar Wochen dauern kann. Nehmen Sie sich in dieser Phase viel Zeit und seien Sie geduldig mit ihrem Schützling, er wird es Ihnen danken.

Sollten Unsicherheiten vorhanden sein oder auftauchen ist es nie verkehrt, sich gegebenfalls professionelle Unterstützung zu holen. Oft sieht eine neutrale außenstehende Person leichter, woran noch gearbeitet werden sollte.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude mit Ihrem Neuankömmling, er hat es sich verdient...und Sie auch. Ihr Dogcoach

Benedikt Scheppan