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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Thursday, 1. October 2020 · 15:43 Uhr
 
 
 

Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft

Pizza, Brotzeit, Mundschutz oder Einkaufshilfe

Die Geschenke kommen bei den Beschäftigten gut an. Hier sagen die Mitarbeiter der Isolationsstation C1-00 danke. (Foto: Helios)

Die Corona-Pandemie stellt alle Menschen vor große Herausforderungen. Doch besonders gefordert sind Ärzte und Pfleger. Für ihren Einsatz erhalten die Mitarbeiter des Amper-Klinikums derzeit große Unterstützung aus dem Landkreis. »Wir erleben eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung«, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. »Wir freuen uns sehr über die große Solidarität, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern damit zum Ausdruck gebracht wird«.

Kleine und große Gesten der Dankbarkeit erreichen das Helios Amper-Klinikum Dachau: Ob Torten mit der Aufschrift »Danke«, Brotzeit, Weißwurstfrühstück oder Süßigkeiten – fast täglich kommen Geschenke an, die an die Beschäftigten verteilt werden. »Viele Spender wollen gar nicht namentlich erwähnt werden, sondern geben ihre Geschenke einfach an der Pforte ab«, berichtet Pflegedirektorin Gesa Breckweg. »Andere richten sich mit der gezielten Bitte an uns, die Aufmerksamkeiten an die Mitarbeiter in Risikobereichen wie den Isolierstationen oder die Intensivstation weiterzuleiten. Dieser Bitte kommen wir natürlich gerne nach«.

Mehr als 700 Pizzen für die Beschäftigten – Hilfe beim Einkauf und fürs Haustier

Sehr gefreut haben sich die Beschäftigten beispielsweise über das Angebot einer privaten Dachauer Initiative, für sie einkaufen zu gehen. Auch eine Katzenpension hat ihre Dienste für Mitarbeiter des Klinikums angeboten, sollten diese nicht ausreichend Zeit für ihr Haustier haben. Die großzügige Spende von mehr als 700 Pizzen und Salate einer Dachauer Pizzeria, die über alle Abteilungen des Amper-Klinikums hinweg verteilt wurden, stieß ebenfalls auf große Begeisterung.

Doch die Hilfsangebote erstrecken sich nicht nur auf das kulinarische Wohl der Beschäftigten: Auch selbstgenähte Mundschutze, Einmalschutzkittel, Sauerstoffmasken, Schutzbrillen, Hautpflegeprodukte und vieles mehr erreicht das Klinikum. »Ich möchte mich im Namen der gesamten Belegschaft für alle Geschenke, aufmunternden Worte und Hilfestellungen bedanken«, so Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. »Wir sind sehr gerührt, dass so viele Menschen an uns denken und uns ein wohlmeinendes Zeichen senden. Das tut gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie allen sehr gut«.