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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 9. August 2020 · 05:16 Uhr
 
 
 

Verabschiedung von Kreisbrandinspektor Paul Steier

Nach über 21 Jahren offiziell aus der Kreisbrandinspektion Dachau verabschiedet

Steier ist zum 31.05.2018 auf eigenen Wunsch vom Amt des Kreisbrandinspektors zurückgetreten, sein Amt hat Gerhard Beck übernommen. (Foto: privat)

Am Donnerstag, den 18. Oktober wurde Paul Steier im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet.

Hierzu waren neben Vertretern von Landratsamt und Gemeinde auch die Kommandanten der Gemeinde Erdweg sowie die Mitglieder von Kreisbrandinspektion und Kreisfeuerwehrverband geladen.  In Ihren Laudationes ließen Landrat Stefan Löwl, Bürgermeister Christian Blatt und Kreisbrandrat Franz Bründler Steiers langjährige Feuerwehrkarriere Revue passieren und zollten ihm hierfür großen Dank und Anerkennung.  Als Kreisbrandinspektor war er für den westlichen Teil des Landkreises Dachau zuständig, zu dessen Zuständigkeitsbereich auch ein Teilstück der vielbefahrenen Bundesautobahn A8 gehört. Dort musste er in der Funktion des Einsatzleiters bei Bränden und besonders bei Verkehrsunfällen musste Steier seine Fähigkeiten immer wieder unter Beweis stellen. Als Würdigung für sein langjähriges Engagement erhielt Paul Steier 2015 bereits das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens verliehen, die höchste staatliche Auszeichnung für den besonderen Einsatz um das Feuerwehrwesen. Im Rahmen seiner Verabschiedung wurde Steier als Überraschung noch eine weitere Auszeichnung zuteil. Kreisbrandrat Franz Bründler verlieh ihm auf Antrag der Kreisbrandinspektion Dachau das Bayerische Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold. Kreisbrandmeister Hubert Burgstaller hielt als langjähriger Weggefährte noch ein besonderes Präsent bereit; er überreichte Paul Steier im Namen der Feuerwehr Unterweikertshofen ein Fotobuch mit vielen Erinnerungen aus der gemeinsamen Zeit. Steier bedankte sich für die Geschenke sowie die jahrzehntelange kameradschaftliche Zusammenarbeit. Er wünschte den Anwesenden, insbesondere auch seinem Nachfolger Gerhard Beck, eine glückliche Hand bei den Herausforderungen im Dienst.