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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Monday, 10. May 2021 · 05:02 Uhr
 
 
 

Zamhalten bedeutet sich dran halten

Hoffnung auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Corona-Lockerungen

Kampagnenmotiv »Zamhalten bedeutet sich dran halten – für Dich, für mich, für uns alle«. (Foto: Weimer&Paulus)
 

Seit Montag, den 8. März, gelten in Bayern neue Corona-Regelungen. Die Lockerungen zur Öffnung von Geschäften, Gastronomiebetrieben und Dienstleistern erfolgen schrittweise und sind gekoppelt an den Inzidenzwert des jeweiligen Landkreises. »Wir haben also die Möglichkeit zu Lockerungen und Öffnungen – aber wir können sie nur dann schnell und im vollen Umfang nutzen, wenn auch die Zahlen bei uns im Landkreis stimmen«, sagt Landrat Stefan Löwl. Im Umkehrschluss bedeutet dies: »Wir können nur dann nachhaltig lockern, wenn wir diszipliniert und verantwortungsvoll mit diesen zurückgewonnenen Freiheiten umgehen«, so Stefan Löwl weiter. »Ich kann deshalb nur appellieren: Maske tragen, Abstand halten und auch weiterhin die eigenen Kontakte beschränken«.

Um zu betonen, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit den Lockerungen ganz im Sinne der heimischen Gewerbetreibenden ist, startet der landkreisweite Gewerbeverband Dachau handelt e.V. gemeinsam mit dem Landratsamt jetzt eine Kampagne. Unter dem Motto »Zamhalten bedeutet sich dran halten – für Dich, für mich, für uns alle« richten auf den Motiven der Kampagne Gewerbetreibende aus dem ganzen Landkreis einen klaren Appell an die Bürgerinnen und Bürger, weiterhin verantwortungsvoll handeln.

Die Kampagnenmotive werden in den kommenden Tagen und Wochen in den Geschäften zu sehen sein, aber auch online in den sozialen Medien und als Anzeigen in Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht werden. Ralf Weimer, Vorstandsmitglied von Dachau handelt will die Kampagne nicht als erhobenen Zeigefinger verstanden wissen: »Wir müssen die aktuellen Regeln als Chance begreifen. Bislang gab es einen bayernweiten Lockdown – egal, wie hoch oder niedrig der Inzidenzwert vor Ort in den einzelnen Regionen war. Nun haben wir die Möglichkeit, dass jeder Einzelne von uns seinen Beitrag dazu leisten kann, dass die Geschäfte und Restaurants vor Ort wieder öffnen dürfen und dann auch offen bleiben können«.

Landrat Stefan Löwl ergänzt: »Wir alle müssen durch unser diszipliniertes und verantwortungsvolles Verhalten dafür Sorge tragen, dass die Lockerungen dauerhaft sind«. Denn wenn die Zahlen in die falsche Richtung gehen, »greift leider die sogenannte Notbremse«, betont Stefan Löwl. Genau das wollen die Initiatoren der Kampagne aber vermeiden.