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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 9. August 2020 · 19:16 Uhr
 
 
 

Kommunalwahl 2020

CSU Schwabhausen hat klare Ziele

Die Nominierten für die Kommunalwahl 2020. (Foto: CSU Schwabhausen)

Die CSU Schwabhausen hat für die Kommunalwahl 2020 ein klares Ziel vor Augen. Sie geht mit großem Selbstbewusstsein in den Wahlkampf. Außerdem will sie die Zahl ihrer Gemeinderäte erhöhen und darüber hinaus mit Florian Scherf den neuen Bürgermeister stellen. Der Bürgermeisterkandidat ist von der Liste vollauf überzeugt. Während Scherf bereits im Juli zum Bürgermeisterkandidaten gekürt worden war, folgte jetzt im Gasthof Zur Post die Aufstellungsversammlung für die Gemeinderatskandidaten.

Josef Reischl zeigte sich höchst zufrieden mit der »starken und bunt gemischten« Kandidatenliste. »5 plus X« lautet die ehrgeizige Zielvorgabe des Ortsvorsitzenden, denn »wir haben eine tolle, vielschichtige Mannschaft« und um ihre Ziele zu erreichen, will die CSU möglichst viele Sitze im Gemeinderat erobern. Alle 20 Kandidaten würden mit voller Überzeugung antreten, betont Reischl. Sowohl vom Alter als auch von den Berufsgruppen und den Ehrenämtern her habe man eine große Bandbreite zu bieten.

Mit dem Fraktionsvorsitzenden und Sozialreferenten Florian Scherf und den langjährigen Kommunalpolitikern Georg Hillreiner und Dieter Blimmel wollen drei der derzeit fünf amtierenden CSU-Gemeinderäte wieder in das 20-köpfige Gremium einziehen. Die beiden Puchschlagener Vertreter der CSU, Franz Frahammersen und Thomas Böswirth, treten bei dieser Kommunalwahl nicht mehr an. Man habe keine großen Probleme gehabt, die Liste mit motivierten Leuten voll zu bekommen, berichtet Reischl. Dies sei wohl dem Neustart geschuldet, der im kommenden Jahr in Schwabhausen ansteht. »Das sehen sehr viele als große Chance«, meint der Schwabhausener CSU-Chef. Bekanntlich kann Bürgermeister Josef Baumgartner aus Altersgründen nicht mehr für das Amt des Rathaus-Chefs kandidieren.

Reischl skizzierte bei seiner Präsentation die Schwerpunkte des Wahlprogramms. Er will den Zusammenhalt und das Zusammenleben in der Gemeinde und ihren Ortsteilen fördern, etwa durch eine Stärkung der Vereine und eine bessere Einbindung der Bevölkerung in die politischen Entscheidungen. Die CSU stehe für bezahlbaren Wohnraum, ein gesundes Wirtschaften und eine aktive Gewerbepolitik. Durch einen Kurswechsel weg vom Reagieren hin zum Agieren will er dem Zuzug in die Gemeinde begegnen und das Wachstum aktiv steuern, damit Jung und Alt auch in Zukunft gerne hier wohnen.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Rosmarie Böswirth, die auch die Wahlleitung übernahm, wünschte den Kandidaten alles Gute und vor allem einen guten Zusammenhalt bei dem bevorstehenden Wahlkampf. Zum Schluss wurde noch das langjährige Mitglied Stilla Roth für 45 Jahre Mitgliedschaft geehrt. »Unsere langjährigen Mitglieder sind die Bande die uns zusammenhalten« so Reischl zu seinen Mitgliedern.