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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Friday, 28. February 2020 · 02:47 Uhr
 
 
 

Weihnachtsplatzerl

Faschingsgesellschaft im Küchenstadel

Platzerl backen für guten Zweck: Dachauer Faschingsgesellschaft zu Gast im Küchenstadel (Foto: öxler)

Kokos-Marmeladen-Kränzchen… Zitronenküsse… Liebesgrübchen… Nicht nur die ausgewählten Rezepte für die Weihnachtsbäckerei machten Appetit, auch der süße Duft, der Samstag vor zwei Wochen durch die Showküche im Ampermochinger Küchenstadel zog, ließ einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mmhhh… herrlich! Wie schon in den Jahren zuvor hatten sich Micha Zachmann und Erik Kunat, die Verantwortlichen der Faschingsgesellschaft Dachau e.V., Gedanken gemacht, wie sie welchen guten Zweck unterstützen könnten. Letztlich fiel ihre Wahl auf die Unterstützung des Wünschebaums in Hebertshausen. Es ist hier schon Tradition, dass bedürftige Kinder aus dem Gemeindebereich einen kleinen Wunsch an den Weihachtsbaum hängen dürfen, der ihnen dann über Spenden erfüllt wird. Neu ist, dass sich in diesem Jahr auch benachteiligte Senioren an dieser Aktion beteiligen und hoffen dürfen. Und wie kommt Geld in die Kasse, war die nächste Frage und Überlegung der rührigen Faschingsgesellschaft. Advent… stade Zeit… Fest der Liebe… Da dürfen Platzerl nicht fehlen, Liebe geht durch den Magen, genau… Die backen wir und verkaufen sie am Christkindlmarkt (kommenden Samstag, 7. Dezember, von 16 bis 21 Uhr – Anm. d. Red.) in Hebertshausen. Gesagt, getan – nur wo könnte die Tanz- und Showgruppe gemeinsam viele, viele Kokos-Marmeladen-Kränzchen, Zitronenküsse, Liebesgrübchen und, und, und, aufs Blech bringen? Da bot sich Jürgen Schreier an, nein, besser seine voll funktionsfähige Showküche mit viel Platz für die Vorbereitung und mehreren Backöfen. Warum? Nun, man kennt sich. Man schätzt sich. Man hilft sich. Und so verwandelte sich der Küchenstadel an besagtem Samstag in eine turbulente Weihnachtsbäckerei. Sogar Bürgermeister Richard Reischl ließ es sich nicht nehmen, den Backgehilfen über die Schulter zuschauen und später dann, als einer der ersten, zu probieren. Mmhhh… lecker, meinte nicht nur er, nein, da waren sich alle Beteiligten einig. Eine mords Gaudi war das, übrigens, kann ich ihnen sagen. Und, die mitgebrachten Fotos unterstreichen ja meinen Gute-Laune-Eindruck. Aber dies scheint ja dazu zu gehören, wenn der Küchenstadel-Chef zu einem Event lädt oder seine Räumlichkeiten, wie jetzt zur großen Backaktion, zur Verfügung stellt. Ich denke da nur an das Kunden-Koch-Event in der Siemens cookingLounge, vor etwa einem Jahr, in der Allianz Arena und die Party anlässlich des 30-jährigen Bestehens im August. Gute Laune für einen guten Zweck – was könnte schöner sein? Nun, wenn Gemeinschaft dieser Art Nachahmer findet…