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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Saturday, 24. October 2020 · 05:16 Uhr
 
 
 

Werkstatt für alle Fälle

Edwin Müllers ganzheitlicher Kfz-Service

Prüfplaketten-Gaudi: Matthias Schlatterer, DEKRA, und IDENTICA-Chef Edwin Müller (Foto: öxler)

Edwin Müllers Kfz-Zentrum schlicht als Werkstatt zu betiteln, ist maßlos untertrieben, ich weiß. »Edwin Müller Karosserie- und Lackexperten« prangt in großen Lettern neben dem auffallenden Logo von IDENTICA am komplett aluverkleideten Firmenkomplex. Mehr ist von außen, im Vorbeifahren, nicht zu sehen – sieht man mal von ein paar parkenden Autos ab. Wem IDENTICA was sagt, weiß, dass es sich hier um einen Mitgliedsbetrieb eines europaweiten Kfz- Unternehmensnetzes für Fahrzeug-Reparatur- und Instandsetzung handelt… mit gutem Ruf… mit Empfehlung einer ganzen Reihe namhafter Kfz-Versicherer… mit Wirtschaftsunternehmen als Auftraggeber, die hier ihre kompletten Fahrzeugflotten betreuen lassen… 
In Dachau maßgeblich beteiligt am positiven Renommee von IDENTICA ist ein rund 20-köpfiges Team gut aus- und ständig fortgebildeter Kfz-Profis. Doch solle man sich, und darauf machte mich Edwin Müller Anfang der Woche bei einem kurzen Rundgang durchs Betriebsgelände und die einzelnen Fachabteilungen aufmerksam, nicht vom großzügig wirkenden Äußeren und den ausgedehnten Räumlichkeiten täuschen lassen. Alles in allem sei dies hier eine ganz normale Kfz-Werkstatt für jedermann, nicht weniger und nicht mehr. Und fügte schmunzelnd noch »a bisserl größer halt« an. Freilich, wenn – grob überschlagen – etwa 20 Fahrzeuge gleichzeitig gepflegt, repariert, instandgesetzt, lackiert und montiert werden können! Aktuell sei wieder Rad- und Reifenwechselsaison, erzählte er mir, der TÜV, äh nein, die DEKRA sei im Haus für die HU und AU, einen schweren Frontglasschaden müssten sie beheben und dort, in der vernebelten Kabine, werde gerade ein Auto lackiert, bevor es in die Trocknungskammer verschoben und anschließend, so nach ner halben Stunde ungefähr, wieder Komplettiert werde. Ohne Punkt und Komma, schien es mir, informierte er mich über die aktuellen Tätigkeiten an den diversen Arbeitsplätzen. Ein Hallo hier… ein Servus dort, ein paar Scherze inklusive… Chef, kannst du mal schnell… Für jeden hatte er ein offenes Ohr und ein Auge auf alles. Er stellte mir Matthias Schlatterer vor, der an diesem Tag hier für die DEKRA ein paar Hauptuntersuchungen vornahm. Auch der SUV seiner Frau wartete auf die Prüfplakette, wie ich nebenbei mitbekam. Alles in allem sah ich den Alltag in einer Kfz-Werkstatt, die sich von anderen lediglich in den räumlichen Dimensionen und den vorhandenen Kapazitäten unterscheidet. Und dann hätten Edwin Müller und ich fast etwas vergessen: auf den Nachwuchs aufmerksam zu machen. The next generetion, sozusagen, bei Edwin Müllers Karosserie- und Lackexperten. Vier junge Burschen absolvieren hier derzeit ihre Ausbildungen und ein Praktikant nutzt die Gelegenheit, sich über die Berufschancen im Kfz-Gewerbe zu informieren. Nicht schlecht Herr Specht! Andere Kfz-Werkstätten können von so einem starken »Lehrlings-Team« nur träumen…