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Tuesday, 27. July 2021 · 16:50 Uhr
 
 
 

Fast 24.000 Euro gespendet

Josef-Kiener-Stiftung entscheidet sich für Tierheim

Thomas Höbel (re) mit Helmut Rez, der den Scheck an Silvia Gruber überreicht. (Foto: VR Bank)

Mit großer Freude nahm die Vorsitzende des Tierschutzvereins Dachau Silvia Gruber den symbolischen Scheck aus der Hand von Helmut Rez. Der Stiftungsvorstand der Josef-Kiener-Stiftung überreichte in der Volksbank Raiffeisenbank Dachau die stolze Summe von 23.789,53 Euro an den Tierschutzverein.

Bankvorstand Thomas Höbel, der sich als Tier- und vor allem Hundefreund auch sehr über die großzügige Zuwendung freut, engagiert sich in doppelter Funktion: Er ist Schatzmeister im Tierschutzverein und zugleich Beiratsvorsitzender in der Josef-Kiener-Stiftung.

Silvia Gruber kann das Geld sehr gut brauchen. »Wir werden es in den neuen Multifunktionsbau integrieren«, sagte sie. In dem Neubau wird unter anderem auch ein Trakt für Hunde entstehen, der nach der Stiftung benannt werden soll.

»Die Josef-Kiener-Stiftung ist wohl die größte gemeinnützige Stiftung im Landkreis Dachau, was Ausschüttung und Volumen anlangt«, erläuterte Stiftungsvorstand Helmut Rez. Die Stiftung wurde auf Wunsch des 2007 verstorbenen Dachauer Speditionsunternehmers Josef Kiener gegründet. Sie richtet sich an jene, die unverschuldet in Not geraten sind. »Tiere gehören auch dazu«, ergänzte Thomas Höbel.

Seit 2013 wurde insgesamt rund eine halbe Million Euro ausgeschüttet. Die Stiftung verfolgt drei große Stiftungszwecke, die zu gleichen Teilen bedacht werden: Der Tierschutz in Dachau, die Kinderkrebshilfe und die Unterstützung bedürftiger alter Menschen im Landkreis. »An den Tierschutzverein Dachau sind bisher 164.000 Euro geflossen«, so Helmut Rez. Über die Deutsche Kinderkrebshilfe werden kranke Kinder und ihre Familien unterstützt. Geholfen wird auch Seniorinnen und Senioren im Friedrich-Meinzolt-Haus und im Caritas-Altenheim Marienstift in Dachau. Helmut Rez betont: »Da spenden wir das Geld für Zwecke, die sonst kein Träger fördern würde, wie beispielsweise eine große Heimkino-Anlage und eine Küche im beschützenden Wohnbereich, wo demenzkranke Bewohnerinnen und Bewohner bei der Zubereitung von Speisen einbezogen werden können«.