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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Saturday, 22. February 2020 · 07:45 Uhr
 
 
 

Kleine und große Besucher

Familiencafé mit Ministerin Kerstin Schreyer

Familiencafé mit (von li) Annika Mumme, Betreiberin Mama Motion Lounge, Lena Eberl mit Tochter, StM Kerstin Schreyer MdL und Stephanie Burgmaier. (Foto: CSU)

Ursprünglich als Familienministerin angefragt, kam Kerstin Schreyer MdL in ihrer neuen Funktion als Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr nach Sulzemoos, die Schreyer seit 6. Februar inne hat. Stephanie Burgmaier, Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, und Lena Eberl, JU-Spitzenkandidatin bei der Kreistagswahl für die CSU, hatten im Herbst die Idee für ein Familiencafé entwickelt, um gezielt eine Veranstaltungsplattform für junge Familien anzubieten. Schnell fiel ihre Wahl auf die Bayerische Familienministerin Kerstin Schreyer als kompetente Gesprächspartnerin, die sich auch prompt für das Konzept begeistern ließ. Die jüngste Kabinettsumbildung tat dem kurzweiliegen Nachmittag allerdings nichts ab, der passenderweise in der heimeligen Atmosphäre der Mama Motion Lounge im Gut Schloss Sulzemoos stattfand.

Die rund 50 kleinen und großen Besucher lauschten dem Impulsvortrag der Ministerin zu den vielfältigen Aktivitäten des Freistaats für Familien und stiegen im Anschluss in eine rege Diskussion ein. Die Themen an diesem Nachmittag gingen vom Ausbau der Kinderbetreuung, der Wahlfreiheit für Eltern bis hin zur besseren Anerkennung der Arbeit von Erzieherinnen und Erzieher. Aber auch der neue Zuständigkeitsbereich der Ministerin wurde angeschnitten als beispielsweise für Arbeitskräfte, die viel im Homeoffice sind, oder Teilzeitkräfte optimierte Tarife für den ÖPNV angeregt wurden.

Neben kommunalpolitischen Verantwortungsträgern wie Landrat Stefan Löwl oder Bürgermeister Gerhard Hainzinger, waren auch Vertreter der sozialen Berufe und Eltern wie Großeltern gekommen. Ein Fazit der Veranstalterinnen Stephanie Burgmaier und Lena Eberl: »Frauen machen nicht die bessere Politik, die Sichtweise auf die Themen ist nur manchmal vielleicht eine andere«.