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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Tuesday, 18. May 2021 · 19:09 Uhr
 
 
 

Preiswerter Lagerraum

Flexible Mietangebote für Privat und Gewerbe

Günther Haberls Geschäftsidee: Platz und Freiraum schaffen durch temporäre Auslagerung (Foto: öxler)

Wörtlich übersetzt bedeutet Selfstorage zu Deutsch »Selbstlager« und meint persönliches Einlagern – im Gegensatz zum klassischen Möbellager, in das von geschultem Personal ein- und ausgelagert wird. Bei Wikipedia habe ich eine verständliche Definition gefunden, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Unter Selfstorage, heißt es da, verstehe man »das Selbst-Einlagern von Gegenständen durch Privatleute oder Firmen in abgeschlossenen, sicheren, sichtgeschützten und bequem zugänglichen, individuellen Mieteinheiten unterschiedlicher Größe bei sehr flexiblen Mietzeiten«. Beides biete sein Unternehmen wahlweise an, erklärte mir Günther Haberl. Während die klassische Möbeleinlagerung bis hin zu ganzen Hausständen quasi immer schon zum Geschäft seiner Möbelspedition gehöre, sei das Unterbringen auf Zeit, beispielsweise von Hausrat, Akten und saisonal benötigtem Equipment eine jüngere Idee. Ursprünglich vorwiegend in Städten, wo bei stetig steigenden Mieten Stauraum kaum vorhanden sei beziehungsweise Abstellräume wie Trockenböden und Keller knapp sind, habe sich die Selfstorage-Idee schnell durchgesetzt. Ein preiswertes, flexibel nutzbares Mietlager, das in den eigenen vier Wänden oder in der Firma Platz schafft, muss auch nicht groß beworben werden. Die Vorteile liegen ja, so der Geschäftsführer der 1973 gegründeten Günther Haberl GmbH, auf der Hand: Platz schaffen und Freiräume gestalten. Warum sollte dies nicht auch im ländlichen Bereich funktionieren? Und so habe er vor vier Jahren Tür und Tor zu Dachaus erstem Selfstorage geöffnet. Wie er mir dieser Tage erst bestätigt hat, sei dieser neue Haberl-Kundenservice so gut angenommen worden, dass er zwischenzeitlich bereits zum zweiten Mal die Selfstorage-Fläche vergrößert und das Boxenkontingent zwischen einem und zwölf Quadratmeter Stellfläche erweitert habe. Das Prinzip bei ihnen sei simpel und schnell erläutert: kleinste Einheit »Schließfach« 1 Quadratmeter… größere Einheiten »Boxen« bis zu 12 Quadratmeter… variable Vertragslaufzeiten… Mindestlaufzeitraum 4 Wochen… anschließend 2 Wochen Kündigungszeit… flexibler Zugang 7 Tage die Woche, jeweils von 7 bis 20 Uhr… Interessenten könnten, meinte Günther Haberl zu mir, sämtliche Details – auch häufig in diesem Zusammenhang gestellte Fragen samt Antworten – auf der Homepage (www.selfstorage-dachau.de – Anm. d. Red.) nachlesen. Habe ich, zurück im Büro, dann auch gleich »überprüft«. Wobei ich persönlich besonders die Sicherheit, dass die angemieteten Lagerflächen sauber, trocken und sichtgeschützt zur Verfügung gestellt werden, wichtig fand. Dazu auch gut belüftet und frostfrei beheizt. Die Lagereinheiten seien videoüberwacht und die Schlüsselübergabe erfolge, hygienekonform, kontaktlos. Klingt nach Hochsicherheitstrakt, scherzte ich und wollte nach den ganzen Fakten von Günther Haberl letztlich auch wissen, was denn so alles eingelagert werde. Kurz und bündig war seine Antwort: Außer Explosivem, Tieren und Lebensmitteln alles. Beispielhaft nannte er für »alles« dann Büroakten… Spiel- und Sportgerät… Terrassenmöbel über den Winter… Kleidung – im Wechsel der Jahreszeiten… Einer seiner Kunden, so Haberl, ein weit gereister Amerikaner, nutze den Selfstorage ausschließlich als Depot für seine Sammlung unterschiedlichster  Reiseandenken. Gut, warum auch nicht…