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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Thursday, 15. April 2021 · 10:48 Uhr
 
 
 

Frischer Anstrich?

Malermeister Philipp Zuber ist gern behilflich

Ein starkes Team: Bei Papa lernte Philipp Zuber sein Handwerk von der Pike auf. (Foto: Privat)

Seit 1. Oktober letzten Jahres hat er es gewagt. Den Schritt in die Selbständigkeit. Nach dem Umzug im August mit seiner Frau und seinem 1,5-jährigen Sohn von Dachau ins idyllische Kleinberghofen war für die familiäre, häusliche Umgebung gesorgt. Nun konnte es auch beruflich auf eigenen Füßen stehend losgehen. Schon sein Papa war als Malermeister im Großraum München erfolgreich tätig. Bei ihm hat er sein Handwerk auch von der Pike auf gelernt. Nach seiner Lehre, die er im Jahr 2009 begann, arbeiteten beide elf Jahre lang gemeinsam sowohl für große Unternehmen als auch zahlreiche Privatkunden. 2015 drückte er dann noch einmal die Schulbank, um sich den Meistertitel zu holen. Schon vorausschauend für seine spätere Selbständigkeit. Nachdem sein Papa in Rente ging, zog er von München in den Landkreis, um es hier selbst in seinem gelernten Beruf zu versuchen.

 

Philipp Zuber hat von den klassischen Maler- und Tapezierarbeiten im Innenbereich und Anstrichen von Hausfassaden, über kreative Wandgestaltungen mit Spachtel- und Wischtechnik, auch Lackierarbeiten von Möbeln und Türen im Angebot. »Ein besonderes Plus,« berichtet uns Zuber, »ich habe mein eigenes Gerüst. Was viele Kunden als besonders wichtig empfinden.« Ein lästiges Ausleihen und Warten, dass Gerüste zum Leihen zur Verfügung stehen, sowie das Zahlen horrender Leihgebühren ist bei ihm daher nicht nötig. Vor allem bei Privatkunden eine gute Voraussetzung. Auch das von Papa übernommene »Airlessgerät« zum Spritzen von Oberflächen hat er im Repertoire. Das macht ein schnelles, sauberes und kostensparendes Arbeiten möglich.

 

In naher Zukunft plant er auch die Weiterbildung zur fugenlosen Verarbeitung von Oberflächen. Eigentlich wäre das Seminar schon im Frühjahr gewesen, aber durch Corona haben sich diese leider nach hinten verschoben. Gerne nehme er aber Anfragen schon heute an. Außerdem wünscht er sich für die Zukunft einen Auszubildenden, dem er die gleiche Chance bieten möchte, wie er sie damals von seinem Papa bekommen hat.

 

Doch nun möchte er erst einmal in der Gemeinde Erdweg ankommen und Fuß fassen. Die Menschen kennenlernen. Daher habe er sich auch gleich im Erdweger Gewerberverein angemeldet. Er findet es wichtig, sich zu integrieren, und auf die Menschen zuzugehen. Gern arbeitet er auch mit ortsansässigen Firmen zusammen, wenn Bedarf bestehe. »Alles ist möglich,« sagt der aufgeschlossenen, sympathische und weltoffen wirkende, gebürtige Münchner. Wir wünschen ihm viel Erfolg und vor allem gute Geschäfte!