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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Thursday, 23. September 2021 · 01:50 Uhr
 
 
 

Gesundheitsamt mahnt zur Vorsicht

Konkreter Fall zeigt Wirksamtkeit der Schutzmaßnahmen

Auch die Johanniter empfehlen, sich weiter an die Schutzmaßnahmen zu halten und die kostenlosen Testangebote anzunehmen. (Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH))

Immer wieder appellieren Landrat Stefan Löwl und das Gesundheitsamt Dachau an die Bürgerinnen und Bürger, sich konsequent an die aktuell geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona Virus zu halten. Ein aktueller Fall aus dem Impfzentrum Karlsfeld zeigt auf, warum dies so wichtig ist.

Am Sonntag, den 4. Juli, wurde ein Mitarbeiter vor und nach seinem Dienst mit einem Schnelltest negativ auf Corona getestet. Am Montag, den 5. Juli, fiel ein PCR-Test, der aufgrund neu aufgetretener Symptome veranlasst wurde, positiv aus. Der Mitarbeiter ist zweimal geimpft und hat bereits einen Vollschutz. Er befindet sich derzeit in Quarantäne und hat bislang einen leichten Verlauf der Corona Erkrankung.

Dank der geltenden und konsequent umgesetzten Maßnahmen, werden die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise München und Dachau, die am Sonntag zur Impfung im Impfzentrum waren, nicht als enge Kontaktperson eingestuft. Eine Quarantänemaßnahme ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht erforderlich.

Trotzdem haben das Gesundheitsamt Dachau und das Impfzentrum beschlossen, proaktiv zu informieren. Alle, die am Sonntag mit dem Mitarbeiter des Impfzentrums Kontakt hatten, wurden angerufen. Da eine Ansteckung nie ganz ausgeschlossen werden kann, wurden sie gebeten sich, falls sie Krankheitszeichen entwickeln, umgehend testen zu lassen und zu isolieren. Auch die Mitarbeiter, die am Sonntag im Impfzentrum Dienst hatten, wurden vom Gesundheitsamt kontaktiert.

Landrat Stefan Löwl mahnt: »Der Fall im Impfzentrum zeigt uns mal wieder, wie wichtig es ist, sich an die geltenden Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen zu halten und die bestehenden, kostenlosen Testangebote zu nutzen. Nur so können wir schnell reagieren und ein erneutes Ansteigen der Inzidenz verhindern, denn eine 100 prozentige Sicherheit gibt es nicht«.