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Sunday, 1. August 2021 · 00:19 Uhr
 
 
 

Kreismeisterschaften in Fürstenfeldbruck

81 Medaillen für den SV/Schwimmfamilie Starke im Goldrausch

Badeten im Wasser der AmperOase und in Medaillen: Der SVD holte bei den Kreismeisterschafte in Fürstenfeldbruck 81 Medaillen, davon 47 goldene. (Foto: Susanne Ranner)

Von der Kaperfahrt zu den Kreisjahrgangsmeisterschaften in Fürstenfeldbruck kehrte die Armada aus 37 Schwimmern des SV Dachau mit fetter Prise zurück: Insgesamt 81 Medaillen holte das Team, 47 goldene, 18 silberne und 16 bronzene. In einen regelrechten Goldrausch verfiel die »Starke-Gang«. Die vier Familienmitglieder Marcel (sechsmal Gold), Maurice, Elena und René (je fünfmal) Starke holten alleine 20 Kreismeistertitel! Erfolgreichste Nicht-Starke waren Violetta Schlesinger mit fünf und Julia Schober, Julia Becker, Alexander Sengpiel und Sebastian Hanselmann mit je vier Goldmedaillen.

Seit den Kreismeisterschaften 2016, als der SVD im Dachauer Freibad ein Heimspiel hatte, war weder das Dachauer Aufgebot noch die Medaillenausbeute so groß wie diesmal. Ein weiterer Beleg für die große Motivation und Leistungsstärke von Athleten wie auch Trainerstab. Chefcoach Michael Posch und Abteilungsleiter Sven Höfer waren angesichts der Hitze im Bad einerseits und diverser (ge)witterungbedingt versäumter Trainingseinheiten vor dem Wettkampf sehr zufrieden. Immerhin gab es neben den Medaillen noch 36 weitere Top-Fünf-Platzierungen. Und: Die 156 Einzelstarts der 21 Dachauer Mädchen und Frauen und 16 Jungen und Männer führten zu 98 Bestzeiten. Highlight war hierbei der neue Vereinsrekord von Sebastian Hanselmann (Jahrgang 2003) über 50 Meter Schmetterling.

Gemeinhin findet man in einer Oase Wasser als wertvollstes Gut. In der AmperOase, so heißt das Freibad in Fürstenfeldbruck, war es diesmal Gold. Vor allem für Marcel Starke (Jahrgang 2007), der als erfolgreichster Einzelstarter des SVD bei sechs Rennen sechs Goldmedaillen heimbrachte. Mit fünf Titeln bei fünf Starts schnappten sich auch Violetta Schlesinger (1969) und René Starke (1970) »goldene Westen«. Fünfmal Gold (sowie einmal Bronze) holte auch Elena Starke (2005), die mit sieben Einzelstarts die Fleißbiene des SVD war. Zu je vier Titeln schwammen Julia Becker (2004), Julia Schober (2005), Sebastian Hanselmann, Alexander Sengpiel (1969) und Maurice Starke. Doppel-Meister wurde Berk-Gabriel Gündogdu (2009), je einen Titel steuerten Lisa-Marie Posch (1998), Sven Höfer (1975), Arsenijs Ribakovs (2005),Vince Varga-Bujak (2006) und dessen Vater Béla Varga (1974) zur Top-Bilanz bei.

Wie toll die »jungen Wilden« (Jugend) und die »wilden Alten« (Masters) des SVD harmonieren, zeigte sich bei den traditionellen Zehn x 50 Meter Freistil-Staffeln. Hier träumte die »erste SVD-Mannschaft« sogar vom Goldpokal, war dann aber hoch zufrieden mit Platz zwei, der in einem dramatischen Endspurt gesichert wurde.

Insgesamt waren aus sieben Vereinen des Schwimmkreises IV Amper/Würm (DJK Sportbund München, Schwimmclub Lechfeld, SSG Neptun Germering, Fürstenfeldbrucker Wasserratten, TSV Eintracht Karlsfeld, TSV Indersdorf, VfL Kaufering, SV Dachau) fast 270 Schwimmerinnen und Schwimmer für über 1300 Einzelstarts gemeldet.

Für den SVD in der AmperOase erfolgreich im Einsatz:

Julia Becker (2004, Viermal Gold, Einmal Bronze), Emma Gasperini (2004, Zweimal Silber, Zweimal Top Fünf), Anna Sophia Heine (2004, Einmal Silber, Einmal Bronze, Einmal Top Fünf), Leni Heinicke (2008, Einmal Silber, Dreimal Top Fünf), Mirja Höfer (2004, Viermal Top Fünf), Nelly Höfer (2008, Dreimal Top Zehn), Inga Höhnel (2004, Einmal Bronze, Dreimal Top Fünf), Leoni Hüller (2004, Dreimal Top Zehn), Nathalie Isele (2004, Einmal Bronze, Einmal Top Fünf), Katharina Kroner (2008, Dreimal Top Zehn), Antonia Posch (2003, Einmal Silber, Einmal Top Fünf), Lisa-Marie Posch (1998, Einmal Gold), Violetta Schlesinger (1969, Fünfmal Gold), Elisabeth Schmoll (2007, Viermal Top Zehn), Julia Schober (2005, Viermal Gold, Einmal Bronze, Einmal Top Fünf), Elena Starke (2005, Fünfmal Gold, Einmal Bronze, Einmal Top Fünf), Cara Stöteknuel (2003, Zweimal Silber, Einmal Bronze, Einmal Top Fünf), Lara Stufler (2005, Zweimal Bronze, Zweimal Top Fünf), Borka Varga-Bujak (2010, Einmal Top Fünf, Einmal Top Zehn), Sabeth Westermann (2003, Einmal Bronze, Einmal Top Fünf), Berk-Gabriel Gündogdu (2009, Zweimal Gold, Einmal Silber, Einmal Top Fünf), Christoph Hanselmann (2004, Zweimal Top Fünf), Sebastian Hanselmann (2003, Viermal Gold, Einmal Silber), Sven Höfer (1975, Einmal Gold), Lars Metze (2007, Dreimal Bronze, Einmal Top Fünf), Joshua Müller (2004, Zweimal Silber, Einmal Bronze, Zweimal Top Fünf), Arsenijs Ribnakovs (2008, Einmal Gold, Zweimal Bronze), Artjoms Ribakovs (2005, Einmal Top Fünf, Einmal Top Zehn), Raffaele Schmidt Soletti (2001, Fünfmal Silber), Alexander Sengpiel (1969, Viermal Gold), Marcel Starke (2007, Sechsmal Gold), Maurice Starke (2007, Viermal Gold, Einmal Silber), René Starke (1970, Fünfmal Gold), Béla Varga (1974, Einmal Gold), Gergö Varga-Bujak (2005, Dreimal Top Fünf, Zweimal Top Zehn), Vince Varga-Bujak (2006, Einmal Gold, Zweimal Top Fünf); Kampfrichter: Roland Hanselmann (Zeitnehmerobmann), Frank Höhnel (Zielrichterobmann)

Die Besetzung der Zehn x 50 Meter Freistil-Staffeln:

Erste Mannschaft (Platz zwei): Cara Stöteknuel, Michael Posch, Julia Schober, René Starke, Sabeth Westermann, Béla Varga, Elena Starke, Raffaele Schmidt Soletti, Sebastian Hanselmann

Zweite Mannschaft (Platz sechs): Violetta Schlesinger, Marcel Starke, Susanne Schober, Maurice Starke, Emma Gasperini, Sven Höfer, Antonia Posch, Alexander Sengpiel, Lara Stufler, Joshua Müller

Dritte Mannschaft (Platz neun): Leni Heinicke, Arsenijs Ribakovs, Anna Sophia Heine, Lars Metze, Mirja Höfer, Borka Varga-Bujak, Inga Höhnel, Gergö Varga-Bujak, Lilly Hüller, Christoph Hanselmann