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Kurier Dachau - Das Wochenblatt für Dachau
 
Sunday, 29. November 2020 · 22:59 Uhr
 
 
 

Volkstrauertag in Dachau

Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal

Marianne Klaffki, Florian Hartmann, Kaplan Jasper Gülden, Ludwig Gasteiger und Markus Erhorn (von li) legten am Dachauer Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. (Foto: Soldaten- und Reservistenkameradschaft )

75 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs legten am Dachauer Kriegerdenkmal Oberbürgermeister Florian Hartmann, stellvertretende Landrätin Marianne Klafki, Kaplan Jasper Gülden sowie zwei Vertreter der Dachauer Krieger- und Reservistenkameradschaft Dachau, Vorsitzender General Ludwig Gasteiger und sein Stellvertreter Markus Erhorn, einen Kranz nieder.

Anders als in den vergangenen Jahren fand die Gedenkfeier nach dem Gottesdienst in der Dachauer St. Jakob Kirche in aller Stille statt: Angesichts der Corona-Pandemie wurden auf Reden, Fahnenabordnungen und Böllerschützen leider verzichtet. Allerdings sprach Kaplan Gülden gemeinsam mit den Anwesenden ein Gebet.

Am Volkstrauertag wird in ganz Deutschland den Gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege und bei Auslandseinsätzen getöteten Bundeswehrsoldaten gedacht. Aber auch an alle Opfer der NS-Gewaltherrschaft sowie der bei den Bombardierungen verstorbenen Zivilpersonen wird ausdrücklich erinnert. »Die Kriege in aller Welt, wie zum Beispiel in Syrien und der Ukraine, zeigen, wie wichtig das Erinnern und Mahnen an den Frieden auch heute noch ist«, erklärte Oberbürgermeister Florian Hartmann. »Gerade hier in Dachau müssen wir an die Toten erinnern«.

Ludwig Gasteiger versprach, dass die Krieger- und Reservistenkameradschaft Dachau auch im nächsten Jahr die Gedenkfeier organisieren wird. Dann hoffentlich wieder gewohnten Rahmen.